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E-coli-Bakterien - das machen sie im Darm. Foto Petrischale
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E.-coli-Bakterien im Darm: gesund oder gefährlich?

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Wissenschaftlich geprüft von BIOMES Wissenschaftsteam
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Auf einen Blick

  • E.-coli-Bakterien (Kolibakterien) gehören zur natürlichen Darmflora – die meisten Stämme sind harmlos; nur etwa 1 % der Darmflora besteht aus ihnen.
  • Zum Problem werden E.-coli-Bakterien im Darm erst durch ein Ungleichgewicht (Dysbiose) oder durch pathogene Stämme wie EHEC.
  • Typische Anzeichen für zu viele bzw. krankmachende E.-coli-Bakterien sind Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Harnwegsinfekte.
  • Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung stärkt nützliche Darmbakterien und hält E. coli auf natürliche Weise in Schach.
  • Wie es um dein Darmflora-Gleichgewicht steht, zeigt die Darmflora-Analyse INTEST.pro von BIOMES (16S-rDNA-Sequenzierung, Labor in Wildau in ISO-17025-Akkreditierung, 159 €).

E.-coli-Bakterien – oder auf Deutsch einfach Kolibakterien – gelten häufig als Auslöser von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Tatsächlich gehen viele Infektionen auf das Konto eines der zahlreichen E.-coli-Bakterienstämme. Aber es gibt auch gute Stämme der Gattung E. coli: Im Darm erfüllen manche Kolibakterien wichtige Funktionen für den Stoffwechsel. Wie gefährlich Escherichia coli tatsächlich ist, welche Krankheiten auftreten können und welche Aufgaben diese Bakterienart in der Darmflora übernimmt, erfährst du in diesem Artikel.

Wofür Kolibakterien gut sind und in welchen Fällen sie krank machen können?

Kurz gesagt: Die meisten E.-coli-Bakterien im Darm sind harmlos und teils sogar nützlich – gefährlich werden nur bestimmte pathogene Stämme oder ein deutliches Ungleichgewicht der Darmflora.

Escherichia coli, abgekürzt E. coli, sind Bakterien, die im Darm vorkommen. Der Name des Bakterienstammes geht auf seinen Entdecker, den deutschen Kinderarzt Theodor Escherich, zurück. Als natürliches Bakterium im Darmtrakt von Menschen, weiteren Säugetieren und Vögeln sind die meisten E.-coli-Bakterien harmlos. Allerdings gibt es von ihnen auch Stämme, die pathogen (krankheitserregend) sind und zu bakteriellen Infektionen führen können.

Das bedeutet: Befinden sich apathogene (nicht krankheitserregende) E.-coli-Bakterien im Darm, ist das nicht weiter besorgniserregend. Pathogene Arten sind hingegen ein Risiko für unsere Gesundheit: Gelangen diese E. coli außerhalb des Darms in andere Körperregionen, ist das Ansteckungs- bzw. Krankheitsrisiko erhöht.

BIOMES Labor: Aufbereitung einer Probe im Labor, z.B bei einer E.coli Analyse (Pipette und Zentrifuge)
Abbildung: Aufbereitung einer Probe im Labor, z.B bei einer E.coli Analyse

Sind E.-coli-Bakterien im Darm also gefährlich?

Viele Menschen fürchten sich davor, sich beispielsweise in Krankenhäusern, auf öffentlichen Toiletten oder in der Bahn durch Keime eine Magen-Darm-Infektion einzufangen. Auslöser für solche Infekte sind häufig E.-coli-Bakterien. Nicht umsonst werden Bakterienstämme der Gattung Escherichia häufig auch als Fäkalbakterien bezeichnet. Falsch ist diese Bezeichnung nicht ‒ dennoch wird sie dem Darmbakterium nicht gerecht. Denn bei uns Menschen tummeln sich auch viele E.-coli im Darm, die ungefährlich sind und keine Erkrankungen auslösen.

Das Bakterium stellt sogar seine Nützlichkeit in der Darmflora als Vitaminproduzent unter Beweis: So leisten E.-coli-Bakterien bei der Bildung von diversen B-Vitaminen sowie Vitamin K einen wertvollen Beitrag. Zudem unterstützen einige Stämme die Zerlegung von Nährstoffen wie Proteinen und Kohlenhydraten.

Allerdings spielt E. coli im Darm im Vergleich zu anderen Darmbakterien eine eher untergeordnete Rolle. So besteht nur etwa ein Prozent unserer Darmflora-Mikrobiota aus Kolibakterien. Darmbakterien wie Bacteroidetes und Firmicutes sind dagegen deutlich häufiger vertreten. Generell kannst du dir merken: Befindet sich der Bakterienhaushalt deiner Darmflora im Gleichgewicht, können dir auch die meisten E.-coli-Bakterien nichts anhaben. Erst wenn dieses Gleichgewicht kippt und sich zu viele E.-coli-Bakterien im Darm ausbreiten, kann die sogenannte Kolonisationsresistenz – der natürliche Schutz der Darmflora vor krankmachenden Keimen – nachlassen.

Mit einer Darmflora Analyse, wie den INTEST.pro, kannst du das herausfinden in welchem Zustand deine Darmflora ist.

Bei all den positiven Effekten, die E. coli im Darm hat, ist eine generelle Achtsamkeit hinsichtlich des Bakteriums trotzdem nicht verkehrt. So können pathogene Kolibakterien Auslöser vieler, teils schwerer Krankheiten sein und haben in der Vergangenheit bereits für einige ernstzunehmende Epidemien gesorgt.

Gut oder schlecht? E. coli Nissle 1917 als probiotischer Stamm

Nicht jeder E.-coli-Stamm ist gleich: Ein besonders gut erforschtes Beispiel für einen nützlichen Vertreter ist E. coli Nissle 1917 (EcN). Dieser Stamm wird seit über 100 Jahren untersucht und gilt als probiotisch, weil er die Darmbarriere unterstützen und sich gegen krankmachende Keime durchsetzen kann. Er zeigt, dass E.-coli-Bakterien im Darm nicht pauschal „schlecht“ sind, sondern je nach Stamm sehr unterschiedliche Rollen einnehmen. Gleichzeitig wird EcN in der Forschung differenziert betrachtet, da sein Erbgut auch Gene für bestimmte bakterielle Stoffwechselprodukte enthält – ein Beleg dafür, wie fein die Grenze zwischen nützlichen und potenziell problematischen Eigenschaften bei E. coli verläuft.

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Außerhalb des Darms: Wo kommt E. coli noch vor?

Einige E.-coli-Bakterien zählen zu den häufigsten Verursachern von Krankheiten und sind weit verbreitet: Zum einen kommen Kolibakterien häufig an Orten mit mangelnder Hygiene – speziell Toiletten – vor und werden dort übertragen. Zum anderen versteckt sich der Keim aber auch in Lebensmitteln wie rohem Fleisch, Milchprodukten sowie Obst und Gemüse. Um dich zu schützen, solltest du Fleisch und Tiefkühlkost immer ausreichend durchgaren und rohes Gemüse und Früchte vor dem Verzehr gut mit heißem Wasser abwaschen und wenn möglich schälen. Achtung: Bei Sprossen können sich E.-coli-Bakterien direkt im Keim befinden und sich während des Wachstums stark vermehren. Abwaschen hilft in diesem Fall nicht aus – nur Erhitzen tötet die Erreger ab.

In Regionen der Welt, in denen die hygienischen Standards niedrig sind, können E.-coli-Bakterien sogar im Trinkwasser vorkommen. In Deutschland liegt der Grenzwert für E. coli im Trinkwasser jedoch bei null Bakterien pro 100 Milliliter Wasser. Dieser Wert muss strikt eingehalten werden. In Badegewässern dürfen sich laut EU-Badegewässerverordnung hingegen bis zu 500 E.-coli-Bakterien in 100 Milliliter (Gewässer mit ausgezeichneter Qualität) oder 1.000 E.-coli-Bakterien pro 100 Milliliter Wasser (Gewässer mit guter Qualität) befinden. Wasserschlucken beim Schwimmen und Tauchen ist dort also nicht empfehlenswert.

E. coli und Blasenentzündung: der Zusammenhang zwischen Darm und Harnwegen

Verlassen E.-coli-Bakterien den Darm, sind sie die mit Abstand häufigste Ursache von Harnwegsinfekten und Blasenentzündungen. Verantwortlich sind sogenannte uropathogene E. coli (UPEC), die über die Darmregion in die Harnröhre und von dort in die Blase gelangen können – dort sind sie dann als E. coli im Urin nachweisbar. Das erklärt, warum eine intakte Darmflora und eine gute Hygiene auch für die Blasengesundheit eine Rolle spielen: Je stabiler das Gleichgewicht im Darm, desto weniger leicht können sich problematische E.-coli-Stämme ausbreiten.

Zu viele E.-coli-Bakterien im Darm: Symptome und Anzeichen

Zu viele E.-coli-Bakterien im Darm machen sich häufig durch unspezifische Verdauungsbeschwerden bemerkbar – typische E.-coli-Symptome sind Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder ein veränderter Stuhlgang. Bei einer echten Infektion mit krankmachenden Stämmen kommen meist akute Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen hinzu. Ein Ungleichgewicht lässt sich anhand der Symptome allein aber nicht sicher erkennen.

  • Blähungen, Völlegefühl und Druckgefühl im Bauch
  • veränderter Stuhlgang, Durchfall oder unregelmäßige Verdauung
  • Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen
  • wiederkehrende Harnwegsinfekte oder Blasenentzündungen
  • allgemeines Unwohlsein bei gestörter Darmflora (Dysbiose)

Halten die Beschwerden an oder treten Fieber, Blut im Stuhl oder starke Schmerzen auf, gehören sie ärztlich abgeklärt (siehe Hinweis am Artikelende).

Zu wenig E. coli im Darm – was bedeutet das?

Auch sehr niedrige E.-coli-Werte können ein Hinweis auf eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora sein. In gesunder Menge erfüllen kommensale E.-coli-Bakterien nützliche Aufgaben: Sie helfen, ein sauerstoffarmes Milieu für die vielen strikt anaeroben Darmbakterien zu schaffen, tragen zur Bildung von Vitamin K und B-Vitaminen bei und trainieren das darmassoziierte Immunsystem – etwa die Bildung von sekretorischem IgA (sIgA). Fehlen sie weitgehend, kann das – gemeinsam mit anderen Veränderungen – auf eine Dysbiose hindeuten.

Ursachen für zu viele E.-coli-Bakterien im Darm (Dysbiose)

Ein Übergewicht an E.-coli-Bakterien entsteht meist nicht von heute auf morgen, sondern wenn das fein austarierte Gleichgewicht der Darmflora über längere Zeit gestört wird. Zu den häufigsten Auslösern einer solchen Dysbiose zählen:

  • eine ballaststoffarme, sehr zucker- oder proteinreiche Ernährung
  • die Einnahme von Antibiotika, die auch nützliche Darmbakterien reduzieren
  • Magen-Darm-Infekte und Reisen (Stichwort Reisediarrhoe)
  • anhaltender Stress und Bewegungsmangel
  • eine gestörte Verdauung, bei der unverdaute Nährstoffe Fäulnisbakterien fördern

E. coli im Darm nachweisen: Stuhltest und Mikrobiomanalyse

Wie viel E. coli sich in deinem Darm befindet, lässt sich über eine Stuhlprobe bestimmen. Ein solcher Darmbakterien-Test bzw. eine moderne Mikrobiomanalyse untersucht dabei nicht nur einzelne Keime, sondern die gesamte Zusammensetzung deiner Darmflora – also auch, wie hoch der Anteil an E.-coli-Bakterien im Verhältnis zu anderen Darmbakterien wie Lactobacillus und Bifidobacterium ist und wie vielfältig dein Mikrobiom insgesamt aufgestellt ist.

Der Darmflora-Test INTEST.pro von BIOMES nutzt dafür die 16S-rDNA-Sequenzierung im Labor in Wildau (in ISO-17025-Akkreditierung). So erhältst du einen Überblick über dein Darmflora-Gleichgewicht und darauf abgestimmte Ernährungs­empfehlungen. Wichtig: INTEST.pro ist ein Lifestyle-Produkt und ersetzt keine ärztliche Diagnostik.

Was tun bei zu vielen E.-coli-Bakterien im Darm? Ernährung und Darmflora

Der wirksamste Ansatz besteht meist nicht darin, E.-coli-Bakterien gezielt „abzutöten“ oder „auszuhungern“, sondern das Gleichgewicht der Darmflora wiederherzustellen und nützliche Bakterien zu stärken. Eine ballaststoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung entzieht überschießenden E.-coli-Stämmen die Grundlage, weil sie vor allem die „guten“ Darmbakterien fördert.

  • reichlich Ballaststoffe aus Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten
  • präbiotische Lebensmittel (z. B. Inulin aus Chicorée, Zwiebeln, Lauch) als Futter für nützliche Bakterien
  • fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut oder Kimchi (liefern u. a. Lactobacillus- und Bifidobacterium-Kulturen)
  • weniger Zucker und stark verarbeitete Produkte
  • ausreichend Bewegung und Stressabbau zur Unterstützung der Verdauung

Ballaststoffe werden von nützlichen Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat vergoren, die die Darmschleimhaut nähren und ein Milieu schaffen, in dem sich krankmachende Keime schwerer ausbreiten. Wie du deine Darmflora gezielt unterstützt, liest du auch in unserem Ratgeber Darmflora aufbauen.

Welche E.-coli-Bakterienstämme sind krankheitserregend?

Wie du schon erfahren hast, lösen die meisten E. coli im Darm in der Regel keine Krankheiten aus. Steckst du dich jedoch durch eine Schmierinfektion an (Übertragung der Keime durch Berührung der Schleimhäute) oder gelangen die Bakterien in andere Organe, ist das Erkrankungsrisiko erhöht. Krankmachende Stämme dringen nämlich in die Darmwand ein, produzieren dort giftige Stoffe und können zu mehr oder weniger schweren Darmerkrankungen führen. Insgesamt unterscheidet man fünf Gruppen der pathogenen Stämme von E.-coli-Bakterien:

EHEC

Enterohämorrhagische E.-coli-Bakterien produzieren unter anderem Shigatoxin, verursachen blutige Durchfallerkrankungen und können sogar zu Nierenversagen (hämolytisch-urämisches Syndrom, HUS) führen. Häufig sind sie die Ursache für Lebensmittelvergiftungen.

EPEC

Enteropathogene Stämme dieser E.-coli-Bakterien können vor allem bei Kindern zu starkem Durchfall führen. In Schwellenländern und Ländern der Dritten Welt sind diese ursächlich für viele Todesfälle bei Kindern.

ETEC

Enterotoxische Bakterien sind der häufigste Verursacher einer Reisediarrhoe, die uns im Urlaub erwischen kann.

EIEC

Enteroinvasive Stämme können blutigen Durchfall mit Fieber verursachen. Bei schwächeren Vertretern dieser Art sind die Symptome weniger stark ausgeprägt.

EAEC

Enteroaggregative E.-coli im Darm sind Ursache für langandauernde oder sogar chronische Durchfallerkrankungen. Bakterien dieser Art lösen Fieber und Erbrechen aus und können bei einem schwachen Immunsystem zu einer bakteriellen Enteritis (Darmkatarrh) führen.

Welche Symptome können pathogene E.-coli-Bakterien generell verursachen?

Eine Infektion mit einem pathogenen Stamm von E. coli außerhalb des Darms kann je nach Erkrankung zu teils unangenehmen Symptomen führen. Abhängig vom Bakterienstamm kann sich auch die Intensität der Symptome voneinander unterscheiden, sodass einige Erkrankungen schwerer verlaufen als andere.

Daher sollten vor allem Menschen mit einer Immunschwäche sowie Schwangere und ältere Menschen auf eine gute Hand- und Küchenhygiene achten. Auch Säuglinge und Kleinkinder zählen zur Risikogruppe, bei der eine Infektion schlimme Folgen nach sich ziehen kann. Daher ist es vor allem für stärker gefährdete Menschen ratsam, auf den Verzehr von Sprossen und Rohmilchprodukten zu verzichten.

Zu den häufigsten Symptomen von Erkrankungen durch E.-coli-Bakterien zählen:

  • Übelkeit und Bauchschmerzen,
  • Erbrechen,
  • Durchfall,
  • Harnwegsinfektionen,
  • Entzündung der Magenschleimhäute und/oder
  • Fieber.  

Bei besonders aggressiven E.-coli-Bakterien, wie zum Beispiel EHEC, können die Symptome sehr schwerwiegend sein und sogar zum Nierenversagen führen. Falls du also den Verdacht hast, dich mit einem pathogenen Stamm von E. coli außerhalb des Darms angesteckt zu haben, solltest du nicht zögern, eine Arztpraxis aufzusuchen.

Häufige Fragen zu E.-coli-Bakterien im Darm (FAQ)

Was tötet E.-coli-Bakterien im Darm auf natürliche Weise?

„Töten“ ist selten das Ziel: Sinnvoller ist es, das Gleichgewicht der Darmflora zu stärken. Eine ballaststoff- und pflanzenreiche Ernährung mit präbiotischen und fermentierten Lebensmitteln fördert nützliche Bakterien, die überschießende E.-coli-Stämme auf natürliche Weise zurückdrängen.

Was tun bei zu vielen E.-coli-Bakterien im Darm?

Setze auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, reduziere Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel und baue nützliche Darmbakterien über präbiotische und fermentierte Lebensmittel auf. Eine Darmflora-Analyse hilft einzuordnen, wie es um dein Gleichgewicht steht. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.

Sind E.-coli-Bakterien im Darm gefährlich?

Die meisten E.-coli-Bakterien im Darm sind harmlos und gehören zur normalen Darmflora. Gefährlich werden nur pathogene Stämme wie EHEC oder wenn E. coli außerhalb des Darms in andere Körperregionen gelangt – etwa in die Harnwege.

Kann man E. coli aushungern?

Man kann E.-coli-Bakterien nicht gezielt einzeln „aushungern“, aber man kann den nützlichen Darmbakterien einen Vorteil verschaffen: Ballaststoffe und Präbiotika fördern gerade jene Bakterien, die E. coli in Schach halten, während wenig Zucker das Wachstum ungünstiger Stämme bremst.

Wie viele E.-coli-Bakterien sind normal im Darm?

E.-coli-Bakterien machen nur rund ein Prozent der gesamten Darmflora aus. Entscheidend ist weniger die exakte Zahl als das Gleichgewicht: Solange die Darmflora insgesamt vielfältig und ausgewogen ist, sind E.-coli-Bakterien in dieser Menge unproblematisch.

Wie BIOMES dir helfen kann

Ob deine E.-coli-Bakterien im Darm im gesunden Verhältnis zu den übrigen Darmbakterien stehen, zeigt dir die Darmflora-Analyse INTEST.pro von BIOMES. Sie bestimmt per 16S-rDNA-Sequenzierung die Zusammensetzung und Vielfalt deines Mikrobioms im Labor in Wildau (in ISO-17025-Akkreditierung) und leitet daraus konkrete, alltagstaugliche Ernährungs­empfehlungen ab – damit du dein Darmflora-Gleichgewicht gezielt unterstützen kannst.

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Dr. Paul Hammer
CEO & Founder
Dr. Paul Hammer ist Gründer und CEO der BIOMES 4.0 GmbH. Paul promovierte 2012 in Systembiologie und Bioinformatik.
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