Eine Darmentzündung und ihre Symptome

Eine Darmentzündung geht mit unspezifischen Symptomen einher. Das macht es so schwer, die Krankheit gleich zu erkennen. Aus diesem Grund ist eine gründliche Untersuchung beim Arzt unerlässlich; er kann die Symptome einer Darmentzündung zuordnen und empfiehlt daraufhin Therapiemaßnahmen. Welche Anzeichen und Beschwerden treten besonders häufig auf?

Darmentzündung: Welche Symptome sind typisch?

Eine Darmentzündung äußert sich bei jedem Betroffenen anders: Während der eine die gesamte Palette an Symptomen aufweist, hat der andere Glück und ist lediglich von wenigen Beschwerden geplagt. Welche Symptome tatsächlich auftreten, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Die typischen Anzeichen für eine Darmentzündung sind:

Magenkrämpfe und -schmerzen

Je nach Ursache der Entzündung können entweder der gesamte Bauchraum oder bestimmte Bereiche schmerzhaft reagieren.

Durchfall

Ist der Darm entzündet, sind die Darmwände häufig gereizt. Deswegen sind diese nicht mehr in der Lage, Flüssigkeit aus der Nahrung aufzunehmen. Als Folge dickt der Stuhl des Betroffenen nicht ein und es kommt zu Durchfall.

Appetitlosigkeit/Übelkeit/Erbrechen

Schmerzen in der Magen-Darm-Gegend führen bei Betroffenen häufig dazu, dass das Hungergefühl schwindet und sie sehr wenig essen. Besonders in Verbindung mit Durchfall sollte der Betroffene darauf achten, ausreichend viel zu trinken, damit der Körper nicht dehydriert.

Allgemeines Krankheitsgefühl/Müdigkeit/Erschöpfung

Dauerhafte Schmerzen oder Übelkeit zehren an der Kraft des Betroffenen. Dass diese bei einer entzündlichen Darmerkrankung häufig Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung aufzeigen, ist nicht ungewöhnlich. Zusätzlich können Kopf- und Gliederschmerzen als Symptome vorkommen.

Fieber

Tritt permanentes Fieber auf, ist ein sofortiger Arztbesuch unumgänglich. Ignoriert ein Betroffener dieses Symptom, riskiert er in akuten Fällen möglicherweise sein Leben.
Der Betroffene sollte genau beobachten, in welchen Situationen welche Beschwerden auftreten. Bemerkt er Anzeichen auch oder nur bei psychischer Belastung, beispielsweise in privaten oder beruflichen Stresssituationen? Oder stellen sich Beschwerden vor allem dann ein, nachdem er bestimmte Lebensmittel verzehrt hat? Dies kann ein Hinweis auf Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien sein.

Darmentzündung erkennen und richtig behandeln

Oftmals deuten Betroffene ihre Symptome falsch, ignorieren sie oder versuchen diese selbst zu behandeln. Doch das ist nicht immer der richtige Weg. Denn mit falschen Medikamenten oder ohne Behandlung werden die Beschwerden nur stärker, die Entzündung greift auf andere Magen- oder Darmbereiche über und wird chronisch.

Viele Formen von Darmentzündungen sind gut therapierbar, wenn zuvor eine korrekte Diagnose gestellt wurde. Je nach Ausprägung und Art der Entzündung kommen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten infrage. Bei akuten Entzündungen ist oftmals eine Therapie mit Antibiotika die richtige Wahl. Bei chronischen Darmentzündungen treten die Symptome hingegen schubweise auf. Deswegen werden bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa Medikamente verschrieben, die die Schübe abschwächen. Eine Heilung beider Darmerkrankungen ist nicht möglich. Ziel ist es, die Entzündungen zu hemmen, die Schmerzen so gering wie möglich zu halten sowie Krämpfe und Durchfall zu verhindern.

Symptomen einer Darmentzündung mit INTEST.pro nachgehen

Neben Arztgesprächen, einem Abtasten des Magen-Darm-Bereichs, Ultraschall- und Blutuntersuchungen oder einer Magen- und Darmspiegelung kann auch eine Stuhluntersuchung dazu beitragen, Symptome einer Darmentzündung zuzuordnen.

Für die INTEST.pro Darmuntersuchung ist lediglich eine kleine Stuhlprobe notwendig. Die Experten in den BIOMES-Laboren analysieren deine Stuhlprobe ausführlich nach neuesten biotechnologischen Standards1 und bereiten die Ergebnisse in einem Dashboard für dich auf.

Dort erfährst du, ob es Auffälligkeiten in deiner Darmflora gibt. Damit die Bakterien deiner Darmflora im natürlichen Gleichgewicht bleiben, kommt es vor allem auf die Bakterienvielfalt an. Zudem sollte der Anteil an schädlichen Bakterien (Proteobakterien) möglichst gering sein, denn sie können Beschwerden verursachen, unter anderem Entzündungen.

Ergibt der Test einen Verdacht auf bestimmte Veranlagungen, Unverträglichkeiten oder Darmerkrankungen, solltest du deinen Beschwerden gemeinsam mit einem Arzt näher auf den Grund gehen.

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1. Cao Y, Fanning S, Proos S, Jordan K and Srikumar S. A Review on the Applications of Next Generation Sequencing Technologies as Applied to Food-Related Microbiome Studies. Front.