Darmentzündung: Welche Ernährung ist empfehlenswert?

Die richtige Ernährung spielt bei einer Darmentzündung eine entscheidende Rolle, denn sie kann Symptome mildern oder die Genesung begünstigen. Generell solltest du nur Nahrungsmittel zu dir nehmen, die Magen und Darm entlasten. Im besten Fall kann die richtige Ernährung Symptome wie Durchfall, Magenkämpfe oder Übelkeit abschwächen oder gar verhindern. Auch wenn noch nicht sicher ist, ob und welche chronische Darmerkrankung du hast, ist eine magenschonende Kost sinnvoll.

Was essen bei einer Darmentzündung?

Wie der ideale Ernährungsplan bei einer Darmentzündung aussieht, hängt maßgeblich von der Art, Dauer und Intensität der Beschwerden ab. Bei leichten Symptomen ist es zunächst hilfreich, mehrere kleine statt große, reichhaltige Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Mit den kleinen Portionen kommt ein gereizter Magen oder Darm besser zurecht. Zudem hilft es, bereits beim Zerkleinern der Nahrung gute Vorarbeit für die Weiterverarbeitung in Magen und Darm zu leisten: Gründliches Kauen erleichtert dem Magen-Darm-Trakt die Arbeit.
Bei einer Darmentzündung ist eine magenschonende Ernährung ratsam. Wenn du Schonkost zu dir nimmst, achte darauf, dass immer ausreichend Nährstoffe enthalten sind – auch wenn du nur kleine Mengen isst. Schonkost ist außerdem ballaststoffreich, fett- und säurearm und leicht verdaulich. Ein angegriffener Magen-Darm-Trakt braucht Schonkost, damit er sich wieder erholen kann und nicht weiter gereizt wird.

Bei Darmentzündungen gibt es keinen optimalen Ernährungsplan. Für einen empfindlichen Magen oder Darm sind scharfe, saure, zu heiße oder zu kalte Lebensmittel generell ungeeignet, da sie die Schleimhaut reizen. Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden ist eine normale, aber leichte Vollkost angeraten. Eine schwere, fortgeschrittene Darmentzündung kann eine flüssige Ernährung erforderlich machen. Nach einem operativen Eingriff ist außerdem häufig eine künstliche Ernährung per Sonde erforderlich.

Das A und O der Ernährung bei einer Darmentzündung ist das Probieren: Teste, was dir guttut und worauf du besser verzichten solltest. Wichtig ist, dass du ein Ernährungstagebuch führst, damit du genau nachvollziehen kannst, was du gut und was schlecht verträgst. Häufig führt begleitende sportliche Betätigung zu einem besseren Wohlbefinden. Hast du eine Lebensmittelunverträglichkeit, beispielsweise gegen Fruktose oder Gluten, solltest du mit den entsprechenden Lebensmitteln besser nicht experimentieren, um deinen Magen und Darm zu schonen.

Darmbeschwerden
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Ernährung bei einer Darmentzündung: Welche Lebensmittel sind gut verträglich?

Bei einer Darmentzündung ist eine Ernährung mit ungesüßtem Tee (zum Beispiel schwarzer Tee oder Kamille), Haferschleim, fettarmer Brühe, Reis, Reiswaffeln, Weißbrot, Zwieback oder Kartoffelbrei angeraten.

Obst und Gemüse wie Zucchini, Fenchel, Banane, Apfel oder Birne sind säurearm und gelten deswegen als gut verträglich bei Magen-Darm-Problemen. Das gilt auch für Gewürze und Kräuter wie Kümmel, Anis, Koriander oder Zitronenmelisse. Je nach individueller Verträglichkeit können fettarme Molkereiprodukte gut bekömmlich sein.

Meiden solltest du die folgenden Lebensmittel:

  • Avocados
  • fettes Fleisch
  • fetter Fisch
  • scharfe Gewürze
  • Kaffee
  • Alkohol
  • kohlensäurehaltige Getränke
Was Essen bei einer Darmentzündung auslöst, hängt zudem von der Zubereitungsmethode der Lebensmittel ab. Gekochtes oder im Dampfgarer gedämpftes Gemüse ist besonders schonend und gut verträglich. Auf folgendes solltest du hingegen verzichten:

Öliges

Gebratenes

Frittiertes

Geräuchertes

INTEST.pro: Individuellen Ernährungsplan bei einer Darmentzündung aufstellen

Eine Stuhluntersuchung mithilfe des Darmtests INTEST.pro gibt Aufschluss über Auffälligkeiten in Magen und Darm. Der Test zeigt beispielsweise auf, ob du ausreichend Bifidobakterien besitzt. Diese sind wichtig, da sie bestimmte Entzündungsreaktionen im Darm hemmen. Zudem sollte in einem gesunden Darm ausreichend Vitamin B12 vorhanden sein. Da ein Mensch das Vitamin nicht selbst produzieren kann, benötigt er Bakterien, die das für ihn erledigen. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, regelmäßig Milchprodukte zu konsumieren, die genau diese Art von Bakterien beinhalten.
Die ausführliche Auswertung zeigt dir auf, wie es um deine Darmbakterien steht. Die Ergebnisse findest du alle in deinem persönlichen und datengeschützten Login-Bereich. Darin sind unter anderem detaillierte Aussagen über Folgendes aufgeführt:
 
 

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