Immunsystem-Krankheiten – ein Überblick

Unser Immunsystem sorgt dafür, dass wir nicht krank werden. Was aber, wenn das Immunsystem selbst erkrankt? Diese Immunsystem-Krankheiten stellen deine Abwehr auf den Kopf.

Wenn die Abwehrkräfte nicht mehr richtig abwehren

So hochkomplex dein Immunsystem ist, so hochsensibel ist es auch. Schon bei kleinen Fehlern und Störungen kann es ins Straucheln geraten. Die Folgen:
Es ist zu schwach: Seine Schutzaufgaben bleiben auf der Strecke – sehr zur Freude von Krankheitserregern.

Es reagiert über: Selbst auf harmlose Reize spricht es an.

Es bekämpft sich selbst: Es reagiert auf körpereigene Substanzen.

Es wird überlistet: Krebs entsteht.


Die häufigsten Immunsystem-Krankheiten

Tritt eines der vier Szenarien ein, können die Fehler der Abwehrkräfte mit unangenehmen Begleiterscheinungen einhergehen oder gar schwerwiegende Folgen haben.

Szenario 1:
Dein Immunsystem ist geschwächt

Wenn dein natürlicher Schutzschild schwächelt, macht er unfreiwillig den Weg frei für Eindringlinge wie Viren, Pilze und Bakterien: Schlechte Nachrichten für deinen Organismus, denn deine Infektanfälligkeit steigt. Erkältungen, Grippe, Zahnfleisch- und Blasenentzündungen sowie Herpes können sich anbahnen. Und nicht selten sind sie gekommen, um zu bleiben. Haben deine Abwehrkräfte den Krankheitserregern nicht viel entgegenzusetzen, ziehen sich die Beschwerden oft über Wochen oder Monate hin.

Szenario 2:
Dein Immunsystem übertreibt es etwas

Eine Überreaktion des Immunsystems kann sich beispielsweise in einer Allergie äußern. Dein Körper schlägt Alarm bei eigentlich harmlosen Substanzen wie Pollen, Hausstaub oder Katzenhaaren. Sobald er mit dem vermeintlichen Übeltäter in Berührung kommt, juckt die Nase, tränen die Augen oder kratzt der Hals. Schlimmstenfalls schnüren sich sogar die Atemwege zu oder das Gesicht schwillt an.

Szenario 3:
Auch bei Autoimmunerkrankungen reagiert der Körper über

Anders als bei der Allergie läuten die Alarmglocken hier aber nicht bei fremden, sondern bei körpereigenen Substanzen. Mit anderen Worten: Dein Körper bekämpft sich selbst. Dies ist zum Beispiel bei Multipler Sklerose der Fall. Die Myelinscheiden der Nervenzellen sind dem Körper dabei irrtümlich ein Dorn im Auge. Weitere Immunsystem-Erkrankungen, bei denen unsere Abwehrkräfte gegen uns selbst vorgehen, sind unter anderem rheumatoide Arthritis oder systemischer Lupus erythematodes.

Szenario 4:
Normale Zellen entwickeln sich zu Tumorzellen

Wenn körpereigene Zellen sich verändern und von der Norm abweichen, kann Krebs entstehen. Das Immunsystem ist zwar nicht gänzlich machtlos gegen solche kranken Zellen – denn eine Aufgabe ist es, alte und geschädigte körpereigene Zellen zu entfernen – doch manchmal wird es von den Tumorzellen überlistet. Sie verändern ihre Struktur so, dass sie nicht mehr als Gefahr wahrgenommen werden. Der Körper behandelt sie wie ganz normale, gesunde Zellen und lässt sie wachsen und gedeihen.

Immunsystem-Krankheiten – die angeborene und erworbene Immunschwäche

Tritt eines der vier Szenarien ein, können die Fehler der Abwehrkräfte mit unangenehmen Begleiterscheinungen einhergehen oder gar schwerwiegende Folgen haben. Vereinzelt kommt der Mensch schon mit einer Immunschwäche zur Welt. Durch einen angeborenen Defekt im Immunsystem – besser bekannt als „angeborene Immunschwäche“ – haben Betroffene mit einer generellen Abwehrschwäche zu kämpfen. Schon als Kinder sind sie anfälliger für Infekte. Zudem fallen Erkrankungen oft länger und schwerer aus als bei gesunden Gleichaltrigen.

Häufiger als die angeborene tritt die erworbene Immunschwäche auf. Das bekannteste Beispiel ist AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrome): Sogenannte HI-Viren befallen gesunde Abwehrzellen und reagieren auf eigentlich harmlose Erreger mit schweren Infektionen.


Der Allgemeinzustand und seine Rolle bei Immunsystem-Erkrankungen

Manche Erkrankungen des Immunsystems lassen sich nicht beeinflussen, andere aber sehr wohl. Gerade bei Immunschwächen spielt die allgemeine körperliche Verfassung eine zentrale Rolle. Nicht umsonst klingen typische Beschwerden wie chronische Müdigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall sowie Konzentrationsschwäche oft von selbst wieder ab, sobald sich der Körper stabilisiert.

Mediziner raten zu Therapiemethoden wie ausreichend Bewegung, Stressreduktion, viel trinken, frische Luft und natürlich zu einer ausgewogenen Ernährung. Bekommt dein Körper nicht genug davon, zeichnen sich die Mängel schnell in deinem Immunsystem ab. Besonders häufig zu beobachten ist dies bei Untergewicht. Durch eine Mangelernährung fehlt es dem Körper an Ressourcen, um ausreichend Immunzellen und Antikörper für eine vernünftige Immunantwort zu produzieren. Du fühlst dich müde und abgeschlagen und dein Immunsystem ist anfälliger für Krankheiten.

Hinweis: Untergewicht bedeutet nicht immer gleich Magersucht oder Bulimie. Auch an den Darmbakterien kann es liegen, wenn du einfach nicht zunimmst.
 

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