Ein gesunder Darm

Der Darm ist ein außergewöhnliches Organ: Er weist wie das Gehirn ein autonomes System von Nervenzellen auf. Außerdem scheinen die Mikroorganismen in der Darmflora nicht nur einen Einfluss auf die Verdauung, sondern auch auf die gesamte mentale und körperliche Gesundheit zu haben. Die Wissenschaft beginnt erst zu verstehen, was genau alles im Darm passiert. Dass es um mehr als Blähungen und Durchfall geht, wenn die Darmgesundheit beeinträchtigt ist, wird aber immer klarer.
 

Warum ein fitter Darm und eine gesunde Darmflora wichtig sind

Ist der Darm nicht gesund, kann sich das auf viele Arten äußern. Durchfall und Bauchschmerzen sind Symptome, die oft bei einem kranken Darm auftreten. Manchmal ist die Gesundheit des Darms sogar ständig angegriffen. Eine der bekanntesten chronischen Darmkrankheiten ist Morbus Crohn, bei dem die Darmschleimhaut dauerhaft entzündet ist. Ursachen für das Ausbrechen von Darmerkrankungen gibt es viele. Am besten ist es immer, zusammen mit einem Arzt die individuellen Gründe herauszufinden.
Darüber hinaus scheinen der Darm und seine Gesundheit in direktem Zusammenhang mit anderen körperlichen und mentalen Erkrankungen zu stehen. Im Zentrum der Forschung zu diesem Thema steht die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm. Sie wird als Mikrobiom oder auch Darmflora bezeichnet. Bei Untersuchungen ist aufgefallen, dass viele Krankheiten mit einer Veränderung des Mikrobioms einhergehen. Was hier Ursache und was Folge ist, konnten die Wissenschaftler noch nicht abschließend klären. Möglicherweise besteht aber ein direkter Zusammenhang zwischen dem Zustand der Darmflora und vielen verschiedenen Erkrankungen, die man als Laie erstmal nicht mit dem Darm als Auslöser in Verbindung bringt. Dazu gehören Krankheitsbilder wie:


Depressionen


Allergien


Angststörungen


Alzheimer

Ein gesunder Darm mit einem artenreichen Mikrobiom kann also unter Umständen wichtig für den ganzen Organismus sein.

Was ist gut für den Darm?

Die Darmflora jedes Menschen ist höchst individuell. Die Mikrobiome unterscheiden sich in der Anzahl der Bakterienarten, die im Darm angesiedelt sind. Bisher nimmt man an, dass eine große Artenvielfalt der Gesundheit zuträglich ist. Die gute Nachricht ist nun, dass sich das Mikrobiom im Laufe des Lebens ändert und dass Ernährung hierbei eine Rolle spielt. Die weniger gute Nachricht ist, dass man sich leider nicht einfach gesund essen kann.

Probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut, Kefir und Kimchi enthalten Mikroorganismen und ihr Verzehr kann gut für den Darm sein. Auch eine Ernährung mit ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Linsen, Blaubeeren und Äpfeln kann helfen. Positiv wirken sich auch Lebensmittel mit Polyphenol aus. Dieser Pflanzenstoff ist beispielsweise in grünem Tee, Brokkoli und Mandeln enthalten. Das heißt aber nicht, dass der Verzehr dieser Lebensmittel automatisch zu einer gesunden Darmflora mit den richtigen Mikroorganismen führt.

Es braucht auch nicht jeder Mensch die gleichen Stoffe in den gleichen Mengen, um eine möglichst gesunde Darmflora aufzubauen. Es kann sogar so sein, dass die Mikrobiome von zwei Menschen sehr unterschiedlich sind und dennoch beide einen gesunden Darm haben. Deshalb brauchen verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge, um ihren Darm zu unterstützen. Am besten kann man für das Mikrobiom im eigenen Bauch sorgen, indem man zuerst herausfindet, wie sein Zustand eigentlich ist.


Finde heraus, was du für einen gesunden Darm brauchst

Um mehr über dein Mikrobiom zu erfahren, musst du eine Stuhlprobe nehmen und analysieren lassen. Mit dem Selbsttest INTEST.pro von BIOMES geht das schnell und unkompliziert. Wir schicken dir ein Kit zu, das ein Wattestäbchen enthält, mit dem du einen Stuhlabstrich machst. Anschließend sendest du uns das Stäbchen sicher verpackt im Probengefäß zurück. Wir analysieren die Probe und bereiten die Ergebnisse leicht verständlich für dich auf. Du erfährst nicht nur, wo die Schwachstellen deiner Darmflora liegen, sondern bekommst auch Empfehlungen, wie du deine Darmgesundheit verbesserst. Auf diese Weise findest du beispielsweise heraus, wie du deine Verdauung, dein Immunsystem oder deine Kalorienverwertung unterstützen kannst.