Darmbakterien: Kleine Helfer mit großer Wirkung

Auf und vor allem in unseren Körpern leben mehr Mikroorganismen, als wir eigene Körperzellen haben. Das ist kein Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil: Die kleinen Gäste bilden das menschliche Mikrobiom, das uns hilft, gesund zu bleiben. Besonders wichtig für jeden Menschen sind die Mikroorganismen im Darm, die in ihrer Gesamtheit als Darmflora bezeichnet werden. Viele Bakterien gehören dazu, die beispielsweise Stoffwechselvorgänge unterstützen, bei der Verdauung von Nahrung helfen oder das Immunsystem unterstützen.
Wenn wir also von Darmbakterien sprechen, dann meinen wir damit winzige Helfer, die mit unseren Körpern eine gesunde Symbiose eingegangen sind. Die Forschung zu Bakterien im Darm ist noch recht jung, aber dass die Zusammensetzung der Darmflora einen Einfluss auf den gesamten Organismus hat, gilt als erwiesen.
 

Woher kommen die Bakterien im Darm?

Die Darmflora bildet sich erst nach der Geburt eines Menschen aus – dieser Prozess beginnt zumeist, während das Baby den Geburtskanal passiert. Dabei nimmt es die Bakterien der Mutter auf, worauf sich ein eigenes Mikrobiom zu bilden beginnt. In den ersten Lebensjahren entsteht als Teil dieses Vorgangs auch die Darmflora, die gerade im Kindesalter durch viele Faktoren beeinflusst wird. Dazu gehören unter anderem:

  • Muttermilch
  • Ernährung
  • Geschwister
  • Hygiene
  • Erkrankungen
  • Medikamente
Das fertig ausgebildete Mikrobiom eines jeden Menschen ist so individuell wie sein Fingerabdruck, ähnelt aber dem der Eltern und Geschwister. Im Laufe des Lebens kann es sich verändern. Dies wiederum kann zu Krankheiten führen oder Folge einer Krankheit sein, aber auch einfach eine Anpassung an veränderte Lebensumstände und Ernährungsweisen.

Warum sind die Darmbakterien so wichtig?

Die Wissenschaft hat bei Weitem noch nicht erschöpfend erforscht, was die effektiven Mikroorganismen im Darm alles für den menschlichen Körper leisten. Es gibt aber schon zahlreiche wissenschaftliche und klinische Studien, die die physischen und psychischen Auswirkungen der Darmflora auf den Menschen belegen. Beispielsweise wird erforscht, ob die Mikroorganismen in unserem Darm über das Nervensystem mit dem Gehirn kommunizieren und so Anreize für Ernährung und Immunsystem geben. Außerdem gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass bestimmte Erkrankungen in direktem Zusammenhang mit dem Zustand der Darmflora stehen. Mit Sicherheit sagen kann man, dass eine gesunde Darmflora, in der es genug Bakterien gibt, die ihre vielfältigen Aufgaben übernehmen, gut für den gesamten Organismus ist.

Was kann man für seine Darmbakterien tun?

Die ideale Zusammensetzung an Darmbakterien und anderen Mikroorganismen gibt es nicht, denn jeder Mensch hat eine individuelle Darmflora. Das bedeutet aber auch, dass sich die Darmflora von zwei gesunden Menschen stets unterscheidet. So erklärt sich zum Beispiel, warum nicht alle gesunden Menschen die gleichen Lebensmittel gleich gut vertragen.
Dennoch gibt es Faktoren, die auf das Mikrobiom in jedem Darm einen Einfluss haben. So ist sicher, dass Antibiotika die Zusammensetzung der vorhandenen Bakterien dramatisch verändern und deren Regeneration einiges an Zeit braucht. Andere Stoffe hingegen, beispielsweise Ballaststoffe und Probiotika, können sich positiv auf die Darmflora auswirken. Abgesehen von diesen sehr generellen Aussagen ist die Pflege der effektiven Mikroorganismen im Darm immer etwas sehr Individuelles.
Wer also etwas Gutes für seine Darmgesundheit tun will, der sollte am besten zuerst herausfinden, wie es seinem persönlichen Mikrobiom im Bauch geht. Der Darmtest INTEST.pro ist dafür das ideale Mittel. Er zeigt detailliert auf, wie es der eigenen Darmflora geht – daraus können Rückschlüsse gezogen werden, was die Bakterien im Darm brauchen könnten, um ihre vielen Aufgaben noch besser zu erfüllen.