Schnell abnehmen: Erfolg auch ohne Radikaldiät

Der Strandurlaub naht, ein Vorstellungsgespräch steht bevor: Es gibt viele Gründe, schnell abnehmen zu wollen. Ebenso vielfältig sind auch die Erfolgsversprechen: „10 Kilo runter in nur 14 Tagen“ oder „20 Kilo abnehmen mit der Kohlsuppendiät“. Ganz so einfach ist es leider nicht. Langfristig und gesund abnehmen geht am besten ohne Radikaldiät – und muss dennoch gar nicht lange dauern.

Radikaldiäten: Schnell abnehmen, schnell zunehmen?

Radikale Diät-Programme setzen in den meisten Fällen auf strikte Regeln und eine begrenzte Auswahl an Nahrungsmitteln. Das können beispielsweise Kohlsuppen, Eiweißshakes oder Gemüsesäfte sein. All diese Diät-Konzepte haben eins gemeinsam: Durch die radikale Reduzierung der Kalorienmenge ist schnelles Abnehmen möglich. Leider sind solche Methoden häufig einseitig, wodurch dein Körper wichtige Nährstoffe nicht erhält. Das kann nicht nur verschiedene Mangelerscheinungen zur Folge haben – auch deinem Abnehmerfolg wirkt das langfristig entgegen.
Kohlenhydrate sind Energielieferanten: Ein Mangel an Kohlenhydraten kann daher zu vermindertem Leistungsvermögen oder Kreislaufproblemen führen.

Fehlt langfristig Eiweiß, kann das dein Immunsystem schwächen und deine Genesung nach einer Krankheit verzögern. Außerdem führt Eiweißmangel zum Abbau von Muskelmasse.

Bei einer ballaststoffarmen Ernährung können Verstopfung und Verdauungsprobleme die Folge sein. Außerdem reduziert sich durch einen verlangsamten Stoffwechsel die Fettverbrennung.
Kurz: Ein Nährstoffmangel schadet deiner Gesundheit und schwächt den Körper. Die geringe Kalorienzufuhr während der Diät führt außerdem zum berüchtigten Jo-Jo-Effekt. Dein Stoffwechsel verlangsamt sich, du verbrennst weniger Kalorien, dein Grundumsatz verringert sich. Da sich Muskelgewebe in Glucose und somit in Energie umwandelt, baut dein Körper bei einem Nahrungsmangel zunächst Muskelmasse ab. Das beeinflusst wiederum deinen Grundumsatz, der weiter sinkt. Kehrst du nach der Diät zu deinem normalen Essverhalten zurück, steigt das Körpergewicht aufgrund des niedrigen Grundumsatzes umso schneller – häufig sogar über das Ausgangsgewicht hinaus.

Schnell abnehmen: Stress für den Körper

Eine strenge Diät bedeutet Stress. Darauf kann dein Körper mit der Ausschüttung des Hormons Cortisol reagieren. Dieses „Stresshormon“ wirkt sich negativ auf den Insulinspiegel aus und hemmt den Fettabbau. Ein hoher Cortisol-Spiegel regt außerdem den Appetit an, während er gleichzeitig die Wirkung des Sättigungshormons Leptin beeinträchtigt.

Eine einseitige Ernährung kann außerdem deine Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Ernährst du dich über einen längeren Zeitraum unausgewogen, kann in deinem Darm ein Ungleichgewicht zugunsten der Firmicutes-Bakterien entstehen. Diese Bakterien können Fett und Zucker besonders gut aufschließen, sodass sie unter Umständen bis zu 10 Prozent mehr Kalorien aus deiner Nahrung verfügbar machen. Außerdem verspürst du mehr Lust auf Süßes und Fettiges. Schnell Gewicht zu verlieren wird in diesem Zustand noch schwieriger.
 

Wie kann man schnell abnehmen, ohne der Gesundheit zu schaden?

Wer schnell abnehmen und sein Gewicht dauerhaft halten möchte, kommt um eine Ernährungsumstellung nicht herum. Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung stärkt den Körper und regt den Stoffwechsel an. Ballaststoffe unterstützen außerdem das gesunde Bakteriengleichgewicht in deinem Darm und helfen dabei, die Menge an Firmicutes-Bakterien auf ein Normalmaß zu reduzieren. Dank INTEST.pro verschaffst du dir vor deiner Ernährungsumstellung einen Überblick über die bakterielle Zusammensetzung deiner Darmflora. Dazu schickst du eine Stuhlprobe an die BIOMES-Labore, wo sie nach modernsten biotechnologischen Methoden1 analysiert wird. Mithilfe des Tests erfährst du, welche Darmbakterien du mit deiner Ernährung gezielt unterstützen solltest, um auf lange Sicht erfolgreich abzunehmen. Im Anschluss daran erhältst du einen personalisierten Ernährungsplan, der dich deinem Ziel näherbringt.

Schnell abnehmen: Erste Tipps zum Loslegen

Damit du während deiner Ernährungsumstellung mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt bist und effektiv abnehmen kannst, solltest du auf folgende Punkte achten:

Reduziere Stress und nimm dir Auszeiten vom stressigen Alltag. Entspannungsübungen oder Meditation können dir dabei helfen.
Setze vollwertige, vitamin- und mineralstoffreiche Nahrungsmittel (wie Obst und Gemüse) auf deinen Speiseplan. Sie sind kalorienarm, ballaststoffreich und gesund.
Eine ballaststoffreiche Ernährung hält dich nicht nur länger satt, sie fördert auch deine Verdauung und trägt dazu bei, dass dein Bakterienhaushalt im Darm im Gleichgewicht ist. Vollkornprodukte, Nüsse, Gemüse und Obst sind reich an Ballaststoffen.
Trinke ausreichend, idealerweise mindestens 1,5 Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag. Ausreichend Flüssigkeit unterstützt deinen Stoffwechsel und hilft dabei, deinen Körper zu entgiften.

Schlafe genug: Mit sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht arbeitet dein Stoffwechsel besser.
50–60 Prozent der Kalorien, die du täglich zu dir nimmst, sollten komplexe Kohlenhydrate sein; sie finden sich in Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst.

15–20 Prozent deiner Tageskalorienmenge sollten Eiweiße sein; gute Eiweißlieferanten sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Linsen und Erbsen.
Auch Fette solltest du nicht meiden. Rund 25 Prozent deines Kalorienbedarfs sollten aus hochwertigen pflanzlichen Ölen wie Oliven-, Raps-, Lein- oder Nussöl stammen.

Ausdauertraining sowie Krafttraining stärken deinen Körper und kurbeln die Fettverbrennung an.

Eine abwechslungsreiche, ballaststoffhaltige Ernährung kann deine Lebensqualität nachhaltig verbessern und sich positiv auf deine Gesundheit auswirken. So kann dein Körper besser für dich arbeiten und das Abnehmen geht schnell und einfach, ohne die Strapazen einer Crash-Diät.

1. Cho I, Blaser M J. The human microbiome: at the interface of health and disease. Nature Reviews Genetics 2012:13, 260-270. https://www.nature.com/articles/nrg3182

Gib deinem Körper was er braucht:
Mit der Darmflora-Analyse INTEST.pro von BIOMES.