Was gilt als Idealgewicht?

Viele Menschen fragen sich beim Blick in den Spiegel: Bin ich zu dünn? Bin ich zu dick? Oder ist alles im grünen Bereich? Du bist also nicht allein mit deinen Gewichtszweifeln. Sich selbst richtig einzuschätzen ist eine kleine Herausforderung. Das Idealgewicht ist eine Kenngröße, an der du dich gut orientieren kannst. Mit ihr weißt du, was für deinen Körper gesund ist.

Das ideale Gewicht – der Schein trügt

Schon Kinder und Jugendliche haben oft Probleme mit einer verzerrten Selbstwahrnehmung: Nach einer Studie der Universität Bielefeld hielt sich jede zweite 15-Jährige und jeder dritte 15-Jährige1 für zu dick, obwohl sie oder er es gar nicht war. Doch auch Erwachsenen fällt es oft schwer, sich realistisch einzuschätzen – vor allem Männern: In einer Umfrage der Apotheken Umschau empfand sich jeder vierte Mann als übergewichtig, in Wirklichkeit aber war es jeder zweite.2

Idealgewicht messen – der Kampf gegen die Fehleinschätzung

Der Blick auf die Waage reicht oft nicht aus. Es braucht einen realistischen Bewertungsmaßstab wie den Body-Mass-Index (BMI). Er setzt das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße; die Formel lautet

Körpergewicht (in kg) : Körpergröße (in m)²

Die BMI-Werte lassen sich Kategorien zuordnen. Diese geben an, ob eine Person normal-, über- oder untergewichtig ist. Mit dem BMI erhältst du also eine grobe, aber vollkommen ausreichende Einordnung in eine Gewichtsklasse.

Das Idealgewicht von Frau und Mann

Das Idealgewicht beim Mann ist ein anderes als das der Frau. Der Grund: Die Geschlechter unterscheiden sich stark hinsichtlich Muskelmasse und Körperfettverteilung. Die folgende Tabelle zeigt dir die BMI-Spannen für Frauen und Männer:

GewichtsklasseBMI weiblichBMI männlich
Untergewicht< 19< 20
Normalgewicht19-2420-25
Übergewicht25-3026-30
Adipositas31-4031-40
starke Adipositas> 40> 40
Gut zu wissen: Die Aussagekraft des Body-Mass-Index ist begrenzt. Denn je nach körperlicher Verfassung und körperlichem Zustand sind die Ergebnisse irreführend. Dies ist etwa der Fall bei Bodybuildern*innen, Leistungssportlern*innen sowie schwangeren und stillenden Frauen.

Gerade in der Schwerathletik gelten andere Maßstäbe: Aufgrund ihrer Muskelmasse sind diese Sportler sehr schwer, die BMI-Werte entsprechend hoch, dabei haben die Athleten gar kein Übergewicht. Beim ehemaligen Boxweltmeister Wladimir Klitschko war dies beispielsweise so. In seiner aktiven Zeit galt er nach WHO-Klassifizierung als übergewichtig, dabei wog er so viel aufgrund seiner Muskelmasse. Auch Torwartlegende Oliver Kahn brachte kein Idealgewicht auf die Waage. Das empfohlene Optimalgewicht ist daher keinesfalls in Stein gemeißelt.

Das Idealgewicht bei Kindern

Knifflig wird die Berechnung des BMI auch bei Kindern und Jugendlichen. Da sich der Muskel- und Fettanteil bei Mädchen und Jungen unterschiedlich entwickelt, sagt der Body-Mass-Index allein nichts aus. Erst im Vergleich mit geschlechtsspezifischen Wachstumskurven gewinnt er an Aussagekraft. Body-Mass-Index-Perzentile nennt der Experte diese Vergleichswerte.

Ein Beispiel: Bei einer 14-Jährigen liegt der BMI-Wert auf der 15. Perzentile. Sprich: 15 Prozent aller 14-jährigen Mädchen der Referenzgruppe haben einen niedrigeren BMI, 85 Prozent einen höheren BMI. Damit hat die Jugendliche im Vergleich zu ihren gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen einen relativ niedrigen BMI.

Diese Referenzwerte dienen als Orientierung:

  • BMI < 3. Perzentile: starkes Untergewicht
  • BMI zwischen 3. und 10. Perzentile: Untergewicht
  • BMI zwischen 10. und 90. Perzentile: Normalgewicht
  • BMI > 90. Perzentile: Übergewicht
  • BMI > 97. Perzentile: starkes Übergewicht

Untergewicht = Essstörung?

Falls dein BMI im Bereich „Untergewicht“ liegt, bedeutet das nicht automatisch, dass du an Magersucht leidest. Auch organische Ursachen können dafür verantwortlich sein. Vielleicht verstoffwechselst du Nahrung schnell. Genauso gut können Diabetes mellitus Typ 1 oder eine Unterfunktion der Schilddrüse die Ursachen sein. Frage vorsichtshalber einen Arzt, wie er deine Gesundheit einschätzt.

Womöglich liegt es sogar an deinen Darmbakterien – genauer: an der Anzahl von Bakterien des Stamms Bacteroidetes in deiner Darmflora. Sie gelten als „Schlankmacherbakterien“ und sind ein Segen für deine Fettverbrennung. Wenn viele Bacteroidetes-Bakterien in deiner Darmflora vorkommen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dein Körperüberschüssige Kalorien in Körperfett umwandelt.

Wie ist es um deine Darmflora bestellt? INTEST.pro von BIOMES verschafft dir Gewissheit. Bei dieser Methode wird deine Darmflora genau untersucht und du erfährst beispielsweise, wie groß der Anteil der Bacteroidetes in deinem Darm ist. Sobald das Testergebnis vorliegt, kannst du es in deinem persönlichen Online-Dashboard einsehen. Zusätzlich erhältst du einen eigens für dich erstellten Ernährungsplan mit Tipps für einen ausgewogenen Speiseplan.

Das Idealgewicht von Frau und Mann


Das Idealgewicht beim Mann ist ein anderes als das der Frau. Der Grund: Die Geschlechter unterscheiden sich stark hinsichtlich Muskelmasse und Körperfettverteilung. Die folgende Tabelle zeigt dir die BMI-Spannen für Frauen und Männer:

GewichtsklasseBMI weiblichBMI männlich
Untergewicht< 19< 20
Normalgewicht19-2420-25
Übergewicht25-3026-30
Adipositas31-4031-40
starke Adipositas> 40> 40
Gut zu wissen: Die Aussagekraft des Body-Mass-Index ist begrenzt. Denn je nach körperlicher Verfassung und körperlichem Zustand sind die Ergebnisse irreführend. Dies ist etwa der Fall bei Bodybuildern*innen, Leistungssportlern*innen sowie schwangeren und stillenden Frauen.

Gerade in der Schwerathletik gelten andere Maßstäbe: Aufgrund ihrer Muskelmasse sind diese Sportler sehr schwer, die BMI-Werte entsprechend hoch, dabei haben die Athleten gar kein Übergewicht. Beim ehemaligen Boxweltmeister Wladimir Klitschko war dies beispielsweise so. In seiner aktiven Zeit galt er nach WHO-Klassifizierung als übergewichtig, dabei wog er so viel aufgrund seiner Muskelmasse. Auch Torwartlegende Oliver Kahn brachte kein Idealgewicht auf die Waage. Das empfohlene Optimalgewicht ist daher keinesfalls in Stein gemeißelt.

Das Idealgewicht bei Kindern


Knifflig wird die Berechnung des BMI auch bei Kindern und Jugendlichen. Da sich der Muskel- und Fettanteil bei Mädchen und Jungen unterschiedlich entwickelt, sagt der Body-Mass-Index allein nichts aus. Erst im Vergleich mit geschlechtsspezifischen Wachstumskurven gewinnt er an Aussagekraft. Body-Mass-Index-Perzentile nennt der Experte diese Vergleichswerte.

Ein Beispiel: Bei einer 14-Jährigen liegt der BMI-Wert auf der 15. Perzentile. Sprich: 15 Prozent aller 14-jährigen Mädchen der Referenzgruppe haben einen niedrigeren BMI, 85 Prozent einen höheren BMI. Damit hat die Jugendliche im Vergleich zu ihren gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen einen relativ niedrigen BMI.

Diese Referenzwerte dienen als Orientierung:

  • BMI < 3. Perzentile: starkes Untergewicht
  • BMI zwischen 3. und 10. Perzentile: Untergewicht
  • BMI zwischen 10. und 90. Perzentile: Normalgewicht
  • BMI > 90. Perzentile: Übergewicht
  • BMI > 97. Perzentile: starkes Übergewicht

Untergewicht = Essstörung?


Falls dein BMI im Bereich „Untergewicht“ liegt, bedeutet das nicht automatisch, dass du an Magersucht leidest. Auch organische Ursachen können dafür verantwortlich sein. Vielleicht verstoffwechselst du Nahrung schnell. Genauso gut können Diabetes mellitus Typ 1 oder eine Unterfunktion der Schilddrüse die Ursachen sein. Frage vorsichtshalber einen Arzt, wie er deine Gesundheit einschätzt.

Womöglich liegt es sogar an deinen Darmbakterien – genauer: an der Anzahl von Bakterien des Stamms Bacteroidetes in deiner Darmflora. Sie gelten als „Schlankmacherbakterien“ und sind ein Segen für deine Fettverbrennung. Wenn viele Bacteroidetes-Bakterien in deiner Darmflora vorkommen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dein Körperüberschüssige Kalorien in Körperfett umwandelt.

Wie ist es um deine Darmflora bestellt? INTEST.pro von BIOMES verschafft dir Gewissheit. Bei dieser Methode wird deine Darmflora genau untersucht und du erfährst beispielsweise, wie groß der Anteil der Bacteroidetes in deinem Darm ist. Sobald das Testergebnis vorliegt, kannst du es in deinem persönlichen Online-Dashboard einsehen. Zusätzlich erhältst du einen eigens für dich erstellten Ernährungsplan mit Tipps für einen ausgewogenen Speiseplan.

Wenn die Waage schwankt

Noch letzte Woche warst du zwei Kilo leichter? Kein Grund zur Sorge: Gewichtsschwankungen von ein, zwei Kilogramm sind völlig normal. Das hat nicht unbedingt mit deiner Ernährung und einem verfehlten Idealgewicht zu tun. Bei solchen kleineren Gewichtsschwankungen können auch Wassereinlagerungen, hormonelle Veränderungen, ein gut gefüllter Darm oder eine volle Blase die Ursache sein.

1. http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/deutsche_jugendliche_finden_sich_zu


2. Repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.031 Personen ab 14 Jahren

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