Langfristig abnehmen – mithilfe einer Darmsanierung

Eine Darmsanierung kann dir dabei helfen, den ausgeglichenen Zustand deines Darmes wiederherzustellen. Das Ziel einer Darmsanierung ist, die Zusammensetzung der Darmflora so zu beeinflussen, dass sie ihre Funktionen für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden wieder optimal erfüllen kann. Aber auch auf dein Körpergewicht kann sich das Reinemachen in deinem Darm auswirken. Erfahre hier, wie du dir die positiven Effekte zunutze machen und mithilfe einer Darmsanierung gesund abnehmen kannst.

Ein starker Partner: Deine Darmflora

In deinem Darm leben unzählige Bakterien. Die Gesamtheit all dieser Mikroorganismen wird als Darmflora bezeichnet. Sie erfüllt eine zentrale Funktion bei der Verdauung: Darmbakterien zerlegen die Nahrung in einzelne Bestandteile, sodass die enthaltenen Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden können. Jede Darmbakterienart erfüllt eine spezielle Funktion. So entscheidet die Zusammensetzung der Darmflora mit darüber, wie gut der Stoffwechsel insgesamt funktioniert.

Darmbakterien wirken sich aber nicht nur auf den Stoffwechsel aus, sie sind auch ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems und beeinflussen das allgemeine Wohlbefinden. Ein besonders artenreicher Darm kann am besten für unseren Körper und unsere Gesundheit arbeiten: Sind viele Bakterienarten im Darm vorhanden, kann sich das Mikrobiom an veränderte Bedingungen (wie eine Medikamenteneinnahme oder Stress) anpassen, ohne in seiner Gesamtheit Schaden zu nehmen.

Ein sensibles Gleichgewicht im Darm

Die Zusammensetzung unserer Darmflora ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Allerdings bleibt ein Fingerabdruck ein Leben lang weitestgehend gleich – die Zusammensetzung deiner Darmflora verändert sich dagegen in gewissen Anteilen. Sie ist abhängig von deiner Ernährung, deiner Lebensweise und schädlichen Stoffen, die du aufnimmst.

Die Darmflora kann aus dem Gleichgewicht geraten. Dann dominieren bestimmte Bakterienstämme, während andere fehlen oder zu wenig ausgeprägt sind. Eine einseitige Ernährung, die Einnahme von Antibiotika oder anhaltender Stress können dafür verantwortlich sein. Die Symptome einer gestörten Darmflora sind vielfältig: Verdauungsprobleme, Gewichtszunahme, Müdigkeit und psychische Verstimmungen zählen dazu. Mithilfe einer Darmsanierung lässt sich das Bakteriengleichgewicht im Darm wiederherstellen. Das verbessert meist spürbar das allgemeine Wohlbefinden – und auch das Abnehmen fällt nach einer Darmreinigung oft leichter.

Schritt 1: Analyse der Darmflora


Bevor du dich an die Darmsanierung machst, solltest du herausfinden, wie es aktuell um deine Darmflora bestellt ist. Dies kannst du ohne Arzt direkt zu Hause machen: mit dem Darmtest INTEST.pro von BIOMES. Dafür nimmst du mithilfe des Testkits eine kleine Stuhlprobe und schickst sie ans Labor. Dort wird die Probe von den Wissenschaftler*innen von BIOMES analysiert. Anschließend erhältst du einen detaillierten Einblick in die Zusammensetzung deiner Darmflora sowie in deine Kalorienverwertung, Vitaminsynthese und Immunstärke.

Mögliche Schwachstellen deiner Darmflora lassen sich an den Testergebnissen gut erkennen. Darauf aufbauend stellen dir die Expert*innen von BIOMES einen individuellen Ernährungsplan zusammen, der dir beim Abnehmen im Zuge deiner Darmsanierung sowie der anschließenden Ernährungsumstellung hilft.

Schritt 2: Darmreinigung


Für die optimale Vorbereitung der Darmsanierung solltest du zunächst eine Darmreinigung durchführen. Das kann mit schonenden, natürlichen Abführmitteln oder mit der Colon-Hydro-Therapie geschehen. Bei diesem Verfahren werden mehrmals etwa zehn Liter Wasser in den Darm geleitet, um ihn gründlich auszuspülen. Damit eine Darmsanierung nachhaltig wirken kann, sollte der Darmreinigung eine Milieuverbesserung folgen – also eine Besiedelung mit wichtigen Darmbakterien im optimalen Verhältnis. Erfolg beim Abnehmen kann sich nach einer Darmreinigung und Neubesiedelung mit Bakterien häufig leichter einstellen, denn die Voraussetzungen sind ideal, um nützliche Bakterien gezielt „anzufüttern“.

Schritt 3: Darmsanierung


Im nächsten Schritt beginnt die eigentliche Darmsanierung: Es werden gezielt bestimmte Bakterienstämme unterstützt oder zugeführt. In den meisten Fällen ist eine vollwertige und ballaststoffreiche Ernährung zu empfehlen, die reichlich Gemüse und Rohkost, Nüsse, Hülsenfrüchte und milchsauer vergorene Lebensmittel beinhaltet. Zusätzlich können Produkte mit lebensfähigen Bakterienkulturen eingenommen werden, wie beispielsweise die probiotischen Bakterienkulturen in den Nahrungsergänzungsmitteln von BIOMES, die den Darm nun neu besiedeln können. Auch ausreichend Bewegung und Flüssigkeitszufuhr sind während der Darmsanierung wichtig.

Innerhalb von einigen Monaten kann sich so das Gleichgewicht der Darmflora wieder stabilisieren. Häufig zeigen sich erste Verbesserungen aber schon nach 14 Tagen. Und auch das Abnehmen gelingt nach der Darmsanierung oft leichter.

Diät? Darmsanierung!

Eine unausgewogene Darmflora begünstigt Übergewicht. Studien zeigen, dass bei Menschen, die leicht zunehmen oder nur langsam abnehmen, Firmicutes-Bakterien das Mikrobiom dominieren. Diese Bakterien spalten Fett und Zucker besonders gut auf. Das kann dazu führen, dass etwa 10 Prozent mehr Energie aus der aufgenommenen Nahrung gewonnen werden.

Menschen, die in ihrer Darmflora dagegen überwiegend Bacteroidetes-Bakterien beherbergen, nehmen leichter ab. Mit einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung sowie probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt und Kefir kannst du Bacteroidetes-Bakterien gezielt unterstützen. Die Darmsanierung trägt auch dazu bei, zwischen Firmicutes und Bacteroidetes ein ausgeglichenes Verhältnis herzustellen. Damit wird das Abnehmen zusätzlich erleichtert.