Das Immunsystem ist unser Schutzschild gegen Krankheitserreger – eine leistungsstarke Barriere, oder vielmehr ein Wächter, der schädliche Bakterien, Viren, Pilze, Keime und Parasiten erkennt und bekämpft, wenn diese in den Körper eindringen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass das Immunsystem stets gesund ist und richtig funktioniert. Ein schläfriger oder kranker Wächter kann uns schließlich schlechter verteidigen.

Das Immunsystem ist aber nicht nur von Bedeutung, wenn es darum geht, Eindringlinge abzuwehren. Es muss auch Feinde im Inneren erkennen – zum Beispiel, wenn sich gesunde Körperzellen krankhaft verändern und in Krebszellen verwandeln.

Abwehr ist Teamwork!

Aber ist es wirklich nur ein Wächter? Nur ein System? Nein. Das wäre zu einfach. In Wirklichkeit ist der Aufbau des Immunsystems überaus komplex. Das liegt zum einen daran, dass es sich nicht in einem einzigen Organ verorten lässt. Vielmehr setzt es sich aus mehreren eigenständigen Systemen bzw. (lymphatischen) Organen zusammen, die sich über den gesamten Körper verteilen. Zum anderen besteht das Immunsystem sowohl aus angeborenen Komponenten, der sogenannten unspezifischen Immunabwehr, als auch aus erworbenen bzw. erlernten Komponenten – der sogenannten spezifischen Immunabwehr.

Training ist wichtig!

Wir besitzen von Geburt an eine unspezifische Immunabwehr als Basisschutz, doch reagiert dieser, wie sein Name schon besagt, auf eindringende Keime eben auch nur unspezifisch. Die körpereigenen Fresszellen (z. B. Makrophagen und Granulozyten) sind zwar talentierte Generalisten mit großem Hunger, aber keine geschulten Spezialisten und erwischen deshalb nicht immer alle körperfremden Eiweißstoffe. Einige Krankheitserreger können dann die erste Verteidigungslinie des Körpers überwinden.

Durch Training wird das Immunsystem aber immer schlagkräftiger und lernt, sich gegen neue Angreifer zu verteidigen. Hier kommt die spezifische Immunabwehr ins Spiel. Sie ergänzt unsere angeborenen Fähigkeiten um eine entscheidende Komponente: Innerhalb von vier bis sieben Tagen nach einem Angriff bilden wir Immunzellen, die sogenannten B- und T-Lymphozyten. Diese greifen nur bestimmte Erreger gezielt an. Die Verteidiger erkennen Ihre Gegenspieler anhand von Eiweißstoffen auf deren Oberfläche, den sogenannten Antigenen. Dabei handelt es sich um körperfremde Eiweißstoffe, die den Körper zur Bildung von Antikörpern anregen.

Gemeinsam stark!

Ein wirksamer Schutz des Organismus vor der Vielfalt der Angreifer beruht also auf einer möglichst exakten Koordination der Verteidiger und schlichtweg auf Teamwork bis auf die zellulare Ebene. Jeder Spieler muss seinen Beitrag leisten, um den Erfolg zu sichern und ständig im Training bleiben. Idealerweise wir das Immunsystem dabei unterstützt durch regelmäßige körperliche Betätigung (Sport) und eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Denn diese Faktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf unsere körpereigene Abwehr und können das Immunsystem nachhaltig stärken. Tipp: Probiere es doch mit einem Mannschaftssport und/oder koche gemeinsam mit Freunden! So setzt du das Teamwork auf zellularer Ebene auch außerhalb des Körpers fort und tust deinem Immunsystem etwas Gutes.

Der Darm ist ein wichtiger Mitspieler!

In den letzten Jahren hat sich zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass auch der Darm eine wichtige Rolle für das Immunsystem und seine Funktion spielt und unsere körperliche und mentale Gesundheit maßgeblich beeinflusst. Vor allem die Darmflora ist ein wichtiger Baustein der körpereigenen Abwehr. Als Teil des Immunsystems fallen ihr wichtige Aufgaben zu, was zahlreiche Studien belegen. Das sogenannte Mikrobiom – die individuelle Darmflora – ist bei jedem Menschen einzigartig zusammengesetzt und wird zuweilen sogar als „das größte essenzielle Organ“ des Menschen bezeichnet. Und das aus gutem Grund:

Eine intakte und ausgewogene Darmflora hilft offenbar dabei, uns vor der Entstehung von Darm- und Autoimmunerkrankungen zu schützen. Ferner wird angenommen, dass eine gesunde Darmflora Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes Typ 2 sowie kardiovaskulären Erkrankungen (Herz und Kreislauf) aktiv entgegenwirkt. Ebenso soll sie Fettstoffwechselstörungen und sogar bestimmten Krebsvarianten vorbeugen. Die Darmflora steht sogar im Verdacht, zumindest einige Symptome von Autismus zu beeinflussen. Sollten diese Annahmen zutreffen, ließe sich über das individuelle Mikrobiom eine gezielte Krankheitsprävention betreiben und das Immunsystems wirksam bei seinen Aufgaben unterstützen.
 

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