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Körperfettanteil berechnen: Welche Werte sind gesund?

Körperfett reguliert die Körpertemperatur, schützt Organe und Gewebe und ist einer der wichtigsten Energiespeicher des Menschen. Insofern ist Körperfett gar nichts schlechtes, sondern wichtig für deine Gesundheit. Ist dein Körperfettanteil allerdings zu hoch, so führt er auch zu gesundheitlichen Risiken: Ein erhöhter Cholesterinspiegel und hoher Blutdruck sind mögliche Folgen. Hier erfährst du, wie du deinen Körperfettanteil berechnen kannst – und wie du ihn auf einem gesunden Niveau hältst.

Körperfettanteil – was ist das eigentlich?

Der Körperfettanteil ist die Menge angelagerten Fettes im Verhältnis zum Gesamtgewicht des Körpers. Die menschlichen Körperfunktionen benötigen einen bestimmten Anteil an Fett, um dauerhaft gut zu funktionieren. Dieser Minimalwert hängt von dem Geschlecht und dem Alter ab. Frauen benötigen beispielsweise für den Fall einer Schwangerschaft ausreichend Fettreserven. Daher lagern sie biologisch bedingt etwas mehr Fett ein als Männer. Mit zunehmendem Alter steigt der Körperfettanteil beider Geschlechter.

Ein gesunder Körperfettanteil liegt bei Frauen üblicherweise bei 20 bis 32 Prozent, bei Männern zwischen 8 und 18 Prozent. Ob darunter liegende Werte noch gesund sind, lässt sich pauschal nicht beantworten: Wer aufgrund eines sportlichen Lebensstils und fettarmer Ernährung nur knapp über den empfohlenen Mindestwerten liegt, kann absolut fit sein – wer hingegen durch monatelanges Fasten auf nur noch 7 Prozent Körperfett kommt, riskiert seine Gesundheit. Wichtig ist also immer, wie genau die Werte zustande kommen.

Wie lässt sich der Körperfettanteil messen?

Es gibt mehrere Verfahren, um das Verhältnis von Körperfett und -gewicht zu messen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Aufwand, Kosten und Zuverlässigkeit teilweise deutlich. Eine einfache mechanische Waage ermöglicht keine Rückschlüsse auf den Körperfettanteil. Und anders als beim BMI (Body Mass Index) gibt es keine zuverlässige Formel, mit der du die Relation von Gesamtmasse zu Körperfett schnell berechnen kannst.

Messverfahren:

  • Körperfett im Wasser messen: Hydrostatisches Wiegen
  • Bioelektrische Impedanz-Analyse – Die Körperfett-Waage
  • Körperfett selbst messen: So geht’s mit dem Caliper

Zu viel Körperfett? So kurbelst du die Fettverbrennung an

Ist dein Körperfettanteil zu hoch, kannst du deine Fettverbrennung mit ein paar einfachen Maßnahmen anregen. Am zuverlässigsten gelingt das, indem du dich ausgewogen ernährst und dich gleichzeitig regelmäßig sportlich betätigst. Im Idealfall bietet dir deine neue Ernährungsweise viele Nährstoffe, Vitamine und Ballaststoffe – aber etwas weniger Kalorien als gewohnt. So erzeugst du ein leichtes Kaloriendefizit und aktivierst die Fettverbrennung. Idealerweise nimmst du aber nicht nur über eine Kalorienreduktion ab, sondern auch, indem du regelmäßig Ausdauersport treibst oder leichtes Krafttraining machst.

Auch deiner Darmflora solltest du Aufmerksamkeit schenken: Eine gesunde Darmflora unterstützt nämlich deine Fettverbrennung. Setzt sich deine Bakterienpopulation im Darm jedoch überwiegend aus Firmicutes-Bakterien zusammen, fällt dir die Fettverbrennung vermutlich schwer – denn Firmicutes-Bakterien schließen die molekularen Strukturen von Fett und Zucker besonders gut auf, was dazu führen kann, dass du vermehrt Fett einlagerst. Mit INTEST.pro von BIOMES gewinnst du genaue Informationen über deine Darmflora. So erfährst du beispielsweise, ob bestimmte Bakterien in deinem Darm die Fettverbrennung hemmen. Darüber hinaus erhältst du Tipps, wie sich über eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten die nützlichen Bakterien in deinem Darm unterstützen lassen. Wir erstellen dir auf Basis der Analyseergebnisse einen personalisierten Ernährungsplan. Und dieser kann dir dabei helfen, deinen Körperfettanteil nachhaltig auf ein gesundes Maß zu bringen.

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Dr. Tewodros Debebe Aklilu
Head of Science & Co-Founder
Mitgründer und Head of Science bei BIOMES. Im Jahr 2017 promovierte er in Medizinischer Mikrobiologie.
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