Adipositas behandeln: Der Kampf gegen die Pfunde

Ob Low Carb, Eiweißdiät oder Clean Eating – mit dem Abnehmen will es einfach nicht klappen? Gerade bei adipösen Patient*innen wollen die Pfunde oft nicht weichen. Trotzdem muss das Übergewicht kein ständiger Begleiter sein. Denn mit der richtigen Adipositas-Behandlung lässt sich die Fettleibigkeit bekämpfen.

Adipositas-Behandlung: Auf die Ernährung kommt es an

Wer Gewicht verlieren will, muss mehr Energie verbrauchen, als er aufnimmt. Eine kalorienarme Ernährung unterstützt dich dabei. Allerdings ist der schnellste Weg beim Abnehmen nicht unbedingt der beste. Schließlich hat die Adipositas-Behandlung keine kurz andauernde Verbesserung, sondern einen Langzeiterfolg zum Ziel.

Ein radikales Diätprogramm empfehlen daher nur die wenigsten Ernährungsberater*innen. Nicht selten hat der rasante Gewichtsverlust schließlich unerwünschte gesundheitliche Begleiterscheinungen. Besonders häufig treten Haarausfall, Hautirritationen, Gallensteine, Schwindel und Übelkeit auf.

Auch ist es bei der Adipositas-Therapie nicht ratsam, einfach loszulegen. Zuvor gilt es, mögliche Risiken und Nebenwirkungen in einem ärztlichen Beratungsgespräch abzuklären. Genauso wichtig sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen während der Diätphase. Schließlich kann die Ernährungsumstellung zu Mangelerscheinungen führen. Womöglich muss der oder die Patient*in fehlende Nährstoffe wie Kalium oder Kalzium ergänzen.

Adipositas bekämpfen: In der Bewegung liegt die Kraft

Außer durch einen kalorienreduzierten Speiseplan lässt sich die Fettverbrennung auch durch Bewegung ankurbeln. Und dafür ist noch nicht einmal eine Anmeldung im Fitnessstudio nötig. Schon kleine Work-outs, geschickt in den Alltag integriert, helfen. Einfach umsetzen lassen sich beispielsweise Radfahren, schnelles Gehen, Gartenarbeit und Treppensteigen. Selbstverständlich dürfen die kleinen Trainingseinheiten auch origineller sein. Wie wäre es zum Beispiel mit Kniebeugen beim Abspülen oder Hampelmännern vor dem Schlafengehen? Wie intensiv das Training sein darf, hängt vom individuellen Fitnesslevel ab. Für Anfänger*innen gilt: Weniger ist mehr. Schon 5 Minuten täglich sind ein Erfolg. Fortgeschrittene liegen mit 10 bis 15 Minuten richtig.

Für stark adipöse Patient*innen mit einem BMI über 35 kommt nicht jede Sportart infrage. Die angeschlagenen Gelenke müssen geschont werden. Bei den Ausdauersportarten bieten sich daher sanftere Disziplinen wie Nordic Walking, Wandern, Schwimmen, Wassergymnastik und Skilanglauf an.

Verhaltenstherapie: Die Kunst der Selbstreflexion

Die Macht der Gewohnheit ist nicht zu unterschätzen. Gerade jahrelang verinnerlichte Essgewohnheiten lassen sich nicht einfach abstellen. Oft kann eine Verhaltenstherapie helfen, die Adipositas erfolgreich zu behandeln. Mit wissenschaftlich anerkannten Lernstrategien verändert sie das Essverhalten. Patient*innen lernen nicht nur, das eigene Essverhalten zu analysieren, sondern auch, es zu kontrollieren. Gleichzeitig sollen sie ihren Umgang mit Lebensmitteln ändern – vom Einkauf bis zum Verzehr. Ebenfalls auf dem Therapieplan steht die erfolgreiche Bewältigung von Rückfällen. Wie geht der oder die Patient*in mit schwachen Momenten um?

Um falsche Erwartungen zu vermeiden, setzen Patient*in und Therapeut*in vor Behandlungsbeginn realistische Ziele. Werden die Ziele verfehlt, kann das Therapiekonzept nachträglich überarbeitet werden.

Adipositas-Behandlung mit Medikamenten

Führt die Ernährungsumstellung nicht zum gewünschten Abnehmerfolg, ist es denkbar, die Adipositas zusätzlich mit Arzneimitteln zu behandeln. Eine medikamentöse Behandlung erfolgt jedoch nicht isoliert, vielmehr begleitet sie das Ernährungs-, Sport- und Therapieprogramm. Auf dem deutschen Arzneimittelmarkt derzeit zugelassen sind folgende Wirkstoffe:

Die Rolle des Darms

Billionen von Bakterien tummeln sich in deinem Darm. Und das ist auch gut so. Ohne sie könntest du keine Nahrung verdauen. Doch nicht alle von ihnen arbeiten so auf Hochtouren wie die Firmicutes-Bakterien. Dieser Bakterienstamm zeigt beachtlichen Einsatz bei der Fettverwertung – nicht aber unbedingt zu unserem Vorteil. Firmicutes scheiden Fett nicht einfach aus, sondern lagern es als unerwünschte Fettpölsterchen ein. Aus diesem Grund stehen die tüchtigen Firmicutes der Gewichtsreduktion häufig im Weg – insbesondere bei der Adipositas-Behandlung.

Wie es um deine Firmicutes bestellt ist, erfährst du von BIOMES. Mit dem Darmtest INTEST.pro analysiert BIOMES deine Darmflora nach neustem biotechnologischem Standard1. Eine Stuhlprobe, die du an BIOMES schickst, ist dafür völlig ausreichend. Die Ergebnisse werden dir im Online-Dashboard angezeigt. Die Analyse zeigt dir, wie deine Darmflora zusammengesetzt ist. Sie ist die optimale Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Dafür erhältst du zusätzlich einen individuellen Ernährungsplan, der dich bei deinem Vorhaben unterstützt.
 

1. Cho I, Blaser M J. The human microbiome: at the interface of health and disease. Nature Reviews Genetics 2012:13, 260-270. https://www.nature.com/articles/nrg3182

 
 
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