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Paar frühstückt, gesundes essen

Umfrage zeigt: Jede*r Dritte nahm während der Corona Pandemie zu, ebenso viele stellten die eigene Ernährung um

Umfrage zeigt: Jede*r Dritte nahm während der Corona Pandemie zu, ebenso viele stellten die eigene Ernährung um

Wildau, 29. Juni 2021 – Die Pandemie sorgte neben den COVID-19 Erkrankungen für eine Vielzahl weiterer gesundheitlicher Folgen. 43,9 Prozent der Deutschen klagen über schlechtere Stimmung in den vergangenen Monaten und 40,1 Prozent über weniger Energie. Das ergibt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens BIOMES unter 1.000 Teilnehmer*innen in Deutschland im Mai 2021. Sie zeigt: Auch die Schlafqualität verschlechterte sich in den vergangenen Monaten, genauso wie das Gewicht bei gut einem Drittel der Befragten zunahm. Die gesundheitlichen Folgen waren vor allem für die 18- bis 34-Jährigen und Frauen aller Altersklassen spürbar. Eine weitere Erkenntnis: 33 Prozent der Deutschen stellten ihre Ernährung um. 

Bewusstere Ernährung kommt Darm und Immunsystem zugute

Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Kund*innen von BIOMES wider. Seit Beginn der Pandemie tendieren sie mehr zu einer vegetarischen Ernährung. Zudem zeigt eine Auswertung des Unternehmens von über 12.000 Stuhltests, die Anwender*innen BIOMES anonymisiert zur Verfügung gestellt haben: Die Vielfalt der Darmbakterien hat sich seit Beginn der Pandemie tendenziell erhöht. 

Ein gutes Zeichen, erklärt Isabel Dorst, Ernährungsmedizinerin und Innovation Assistant im Science Team bei BIOMES: „Das Darmmikrobiom umfasst die Gesamtheit aller Mikroorganismen in unserem Darm und hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Abwehrkräfte und unser Wohlbefinden. Mit der Vielfalt der Darmbakterien steigt meist auch die Widerstandsfähigkeit des eigenen Körpers gegenüber Krankheiten. Es ist also genau richtig, dass viele Menschen seit Beginn der Pandemie stärker auf ihre Ernährungsweise achten und sich vermehrt vegetarisch ernähren. Möglicherweise steht die erhöhte Diversität des Darmmikrobioms damit in Zusammenhang.“

2.     Öfter auf Fleisch verzichten

Zu viel Fleisch kann zu einem schlechten Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren führen, wodurch vermehrt Entzündungen im Körper entstehen können. Fisch bietet eine gute Alternative, da er reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren ist und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Aber auch eine vegetarische Lebensweise ist sehr förderlich für ein gestärktes Mikrobiom und eine reine Haut.

3.     Ballaststoffe helfen, Ballast abzuwerfen

Ballaststoffe kommen überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten wie Linsen, Obst, Gemüse und Nüssen vor. Sie sollten ein fester Bestandteil des Ernährungsplans sein. Da sie der Verdauung sehr zuträglich sind, aber auch das bis zu 100-fache des Eigengewichts an Wasser binden können, sollte zusätzlich darauf geachtet werden, genügend Wasser oder ungesüßte Tees zu trinken.

4.     Gut versorgt mit Mikronährstoffen

Obst und Gemüse versorgen uns nicht nur mit Ballaststoffen, sondern sind auch wichtige Nährstofflieferanten und daher entscheidend für gesunde Haut, Haare und Nägel. Insbesondere die in Gemüse und Früchten wie Oliven oder Trauben vorkommenden Polyphenole stärken die Gefäße – auch die der Haut. Zusätzlich fördern sie die Diversität des Darmmikrobioms. Vitamin C unterstützt eine gesunde Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut. Eine richtige Vitamin-C-Bombe ist beispielsweise ein Smoothie aus frischen Orangen und einigen Blättern Grünkohl.

5.     Sport und Bewegung helfen auch der Haut

Tatsächlich hat ausreichend Bewegung auch auf die Haut positive Auswirkungen, denn Sport unterstützt nicht nur eine gesunde Darmflora, sondern fördert auch die Durchblutung und hilft somit, dass die wichtigen Nährstoffe in der Haut ankommen. Wer Muskelgewebe aufbaut, strafft zusätzlich seine Hautoberfläche.

In bisherigen Untersuchungen konnte auch die gezielte Einnahme von Bakterien­kulturen mithilfe eines Probiotikums das Gleichgewicht der Darmbakterien wieder herstellen und den Zustand der Haut bei den untersuchten Personen messbar verbessern. Dr. Paul Hammer, Systembiologe und CEO bei BIOMES, empfiehlt: „Bei Nahrungs­ergänzungs­mitteln ist es ratsam, vorher das Verhältnis der Bakterien im Darm zu bestimmen, denn auch ein Überschuss eines bestimmten Bakterienstammes kann sich unvorteilhaft auswirken. Eine DNA-Analyse der Darmbakterien gibt Aufschluss darüber, was dem eigenen Darm fehlt.“

Pressekontakt
The Medical Network
+49 40 32 90 47 38 95
biomes@themedicalnetwork.de

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