Sieben Darmbakterien, die den Stoffwechsel auf Trab bringen


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Bye-bye Corona-Kilos: Diese kleinen Helfer haben eine große Wirkung

Wildau, 28. Mai 2020 – Die kleinen Corona-Fettpölsterchen loswerden und auf die Bikini-Figur hinarbeiten, ohne auf Genuss zu verzichten? Das muss kein Wunschdenken bleiben, sagen Wissenschaftler, die sich mit dem Mikrobiom – also der Gesamtheit der Mikroorganismen – auskennen. Verstehen wir diese kleinen „Mitbewohner“ unseres Körpers und nehmen wir die richtigen Lebensmittel zu uns, können wir unsere Darmflora verbessern und für eine Ansiedlung von Bakterien sorgen, die den Stoffwechsel ankurbeln.

Mehrere wissenschaftliche Studien haben bereits bewiesen, dass bestimmte Darmmikrobiota unser Gewicht negativ oder positiv beeinflussen können. Das wichtigste Bakterium unter ihnen ist ‚Akkermansia‘, das die Gewichtszunahme bekämpft und das Gesamtcholesterin im Blut reduziert. Weitere kleine Helfer mit komplizierten Namen: Bifidobacterium, Lactobacillus und Faecalibacterium erfüllen relevante Funktionen wie die Verstoffwechslung von Ballaststoffen.

Dr. Paul Hammer, Systembiologe und CEO von BIOMES, einem Biotechnologie-Unternehmen aus Wildau, das DNA-Analysen der Darmmikroben anbietet, erklärt: „Die Forschung rund um das Mikrobiom hat in den letzten Jahren exponentiell zugenommen, sodass die gesamte Darmflora um einiges besser erforscht ist, als viele denken. Wir wissen zum Beispiel in der Wissenschaft schon eine Weile, dass durchschnittlich circa 85 Prozent des Mikrobioms nützliche Bakterien sind, die den geringeren Anteil der Schädlichen in Schacht halten. Mit einer vollwertigen Ernährung können wir diese Balance aufrechterhalten und das Wachstum bestimmter Bakterienstämme fördern.“

Die Corona-Krise hat für viele buchstäblich schwere Folgen. Neben wirtschaftlichen Sorgen und Einsamkeit kämpfen nun etliche Menschen gegen Corona-Kilos an, die sich durch Frust, Bewegungsmangel oder Fertiggerichte angesammelt haben. Franziska Dreidax, Ernährungswissenschaftlerin bei BIOMES warnt jedoch vor drastischen Maßnahmen: „Jetzt einseitig oder nur noch Mini-Portionen zu essen, um abzunehmen, kann das Immunsystem schwächen. Das bietet mehr Angriffsfläche für Viren und schädliche Bakterien. Wer also abnehmen möchte, sollte dies nicht mit zu wenig, sondern mit dem richtigen Essen tun. Zwar ist jeder Mensch unterschiedlich, und auch die Vorgänge im Darm sind bei jedem anders. Doch wenn wir unsere Bakterien besser kennen und bei der Ernährung darauf achten, kann uns das beim gezielten Abnehmen helfen.“

Dieser Guide, zusammengestellt von den BIOMES-Experten, stellt sieben Bakterien vor, die das Abnehmen erleichtern oder erschweren können.

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: © BIOMES und Tartila (VectorStock)