Willkommen BIOMES NGS GmbH

Deine Darmflora-Balance

Die Darmflora-Balance sagt dir, wie es insgesamt um deine Darmflora steht. Dabei fließen alle Analyseergebnisse gewichtet ein und du kannst maximal 100 Punkte erreichen.
Ein Wert unter 40 steht für eine unausgeglichene Darmflora mit Schwachstellen, ein Wert über 60 für eine intakte Darmflora.

47 / 100 Punkten

Zusammenfassung

Details

Information

Hier findest du Interpretationen deiner Werte nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Bakterien werden dabei je nach ihren Funktionen und Auswirkungen in deinem Darm gruppiert. Auffällige Bereiche sind dabei gelb gekennzeichnet.

Diversitäts-Index - gut


Je unterschiedlicher deine Bakterienarten sind, d.h. je höher die Diversität, umso breiter sind ihre Funktionen gefächert. Deshalb gilt: Je mehr verschiedene Bakterienarten sich in deiner Darmflora tummeln, umso besser funktioniert dein Stoffwechsel.
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Die Mikrobenvielfalt innerhalb eines bestimmten Lebensraums lässt sich anhand der Art und der Häufigkeit bestimmter Mikroben bestimmen. Dabei besteht ein Zusammenhang zwischen der Mikrobenvielfalt eines Menschen und seiner Gesundheit bzw. seinen Erkrankungen. Die mikrobielle Vielfalt besteht aus den zwei Hauptkomponenten Artenreichtum und Ausgewogenheit. Der Artenreichtum gibt die Anzahl verschiedener Mikroben an, während sich die Ausgewogenheit auf deren Häufigkeitsverteilung bezieht. Eine höhere Mikrobenvielfalt weist auf einen guten Gesundheitszustand hin, wohingegen eine geringere Vielfalt im Darm mit Übergewicht, entzündlichen Darmerkrankungen, Insulinresistenz oder Dislipidämie (einer Fettstoffwechselstörung) einhergehen kann. Jedoch kann sich die Mikrobenvielfalt bei gesunden Menschen sehr unterschiedlich ausprägen. 

Quellen

Proteo-Index - auffällig


Neben vielen anderen Bakterien gehören Proteobakterien zu den häufigsten Mikroben in unserem Darm. Da allerdings viele Krankheitserreger zu dieser Bakteriengattung gehören, ist es von Vorteil, Proteobakterien auf einem möglichst niedrigen Level zu halten. Die gesunde Darmflora eines Erwachsenen enthält daher nur einen geringen Anteil an Proteobakterien, der zwischen 2,5 und 4,6% der Darmmikroben beträgt.
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Normalerweise ist die Interaktion zwischen unseren Darmmikroben und unserem Körper unerlässlich für die Regulation und Stärkung unseres Immunsystems. So belegen viele Studien einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Darmbeschwerden (wie Durchfall oder Blähungen) und entzündlichen Zuständen mit einer veränderten Zusammensetzung der Darmbakterien – und das nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Tieren. Denn nicht alle Bakterien in unserem Darm leben in friedlicher Absicht mit uns zusammen. Eine der Bakteriengruppen, die wir am liebsten verbannen würden, heißt Proteobakterien. Proteobakterien gibt es in einer Vielzahl von Strukturen und Formen. Das erklärt, warum sie nach Proteus, einem griechischen Meeresgott, benannt wurden, der viele verschiedene Formen annehmen kann. Tatsächlich sind Proteobakterien, zusammen mit anderen Mikroben, die häufigsten Darmmikroben in der westlichen Welt, weshalb es völlig normal ist, dass sie im menschlichen Darm vorkommen. Dennoch sollte eine gesunde Darmflora nur einen geringen Anteil an Proteobakterien enthalten. Denn es gehören viele potentielle Krankheitserreger wie Salmonellen, Shigella, Helicobacter, Pseudomonas, Vibrio, Bordetella, Neisseria, Yersinia und viele andere potentiell schädliche Arten zu diesem Bakterienstamm. In diesem Zusammenhang wird bei Menschen mit verschiedensten Beschwerden häufig ein erhöhtes Vorkommen von Proteobakterien gefunden. Daher erklären Forscher Proteobakterien zu einem möglichen Marker für eine Dysbiose, also eine instabile Darmflora, was bedeutet, dass ihr vermehrtes Vorkommen uns anfälliger für verschiedene Krankheiten macht. Vor allem Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen und Darmbeschwerden scheinen mehr Proteobakterien und weniger andere Bakterien in ihrem Darm zu haben. Außerdem gehören die meisten Bakterien, die das Verderben von Lebensmitteln und lebensmittelbedingte Krankheiten verursachen ebenfalls zum Stamm der Proteobakterien. Eine erhöhte Anzahl von Proteobakterien ist somit ein potentieller Indikator für ein gestörtes Gleichgewicht der Darmflora (Dysbiose) und ein Krankheitsrisiko.

Quellen

Schutz der Darmschleimhaut  - auffällig


In deinem Darm sorgt eine schützende Schleimschicht dafür, dass Krankheitserreger, Toxine und andere Schadstoffe nicht in deinen Blutkreislauf eindringen und Schaden anrichten können. Für die Regeneration deiner Schleimschicht sind verschiedene Bakterien verantwortlich. Das heißt, es ist gut für deine Darmgesundheit, wenn viele Bakterien dieser Gattung in deinem Darm leben (bis zu einem gewissen Maß).
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Der menschliche Darm ist mit einer schützenden Schleimschicht bedeckt, die eine wichtige Rolle für das Barrieresystem spielt und entscheidend dafür ist, dass Krankheitserreger, Toxine und andere im Darm vorhandene Schadstoffe nicht über den Blutkreislauf in den Organismus eindringen können. Verschiedene Bakterienarten des Darms, wie Akkermansia, Bacteroides, Bifidobacterium und Ruminococcus, sind als Schleim abbauende Spezialisten bekannt. Damit sorgen sie für eine gesunde Regeneration der Schleimhaut. Zum einen stimulieren sie unsere Darmzellen, mehr Schleimstoffe abzusondern, was zur Aufrechterhaltung einer intakten Darmbarriere beiträgt. Zum anderen produzieren während des Schleimabbaus einfachen Zucker und andere Nebenprodukte, die wiederum nützlichen Bakterien als Nahrung dienen und so eine gesunde Darmflora fördern. Ballaststoffreiche Lebensmittel können einen Beitrag zum Schutz der Darmschleimhaut leisten, da sie die Bakterien füttern, die für den Erhalt der Schleimhaut verantwortlich sind.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Akkermansia

auffällig

0.03
0.1
5

auffällig


Bacteroides

auffällig

24.18
5
32

auffällig


Bifidobacterium

auffällig

0.84
0.2
7

auffällig


Ruminococcus

auffällig

0.6
1
9

auffällig


Faecalibacterium

auffällig

14.06
0.2
10

auffällig


Quellen

Entzündungsindikatoren - gut


Einige Bakterien können Entzündungen in deinem Darm anregen und damit sogar chronische Entzündungsprozesse außerhalb deines Darms auslösen. Eine stark erhöhte Anzahl dieser Bakterien kann sogar zum sogenannten "Leaky Gut"-Syndrom führen, bei dem der Darm "durchlässig" für Krankheitserreger und Schadstoffe wird und nicht mehr ausreichend Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann. Deshalb ist es gut für deinen Darm, so wenige Vertreter dieser Gattungen wie möglich zu beherbergen.
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Einige Bakterien, wie Escherichia, Klebsiella, Pseudomonas, Enterobacter, Citrobacter, Sutterella und Providencia sondern Toxine (Giftstoffe) aus, die Entzündungen im Körper anregen. Wenn sie durch die Darmschleimhaut in den Körper eindringen – wie es beim "Leaky Gut" der Fall ist – setzen sie sogar Entzündungsprozesse außerhalb des Darms in Gang, was zu einer leichten chronischen Entzündung ("silent inflammation") führen kann. Leichte chronische Entzündungen stehen z.B. mit Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Fettleibigkeit in Verbindung. Beim "Leaky Gut"-Syndrom wird die Darmwand "durchlässig" für Krankheitserreger und Schadstoffe und der Darm kann nicht mehr ausreichend Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Escherichia

gut

0
0
0.5

auffällig


Klebsiella

gut

0
0
0.01

auffällig


Pseudomonas

gut

0
0
0.01

auffällig


Enterobacter

gut

0
0
0.1

auffällig


Citrobacter

gut

0
0
0.01

auffällig


Sutterella

auffällig

15.38
0.1
3

auffällig


Providencia

gut

0
0
0.01

auffällig


Quellen

Verstopfungsindikatoren - gut


Methan ist ein Gas, das von verschiedenen Mikroorganismen produziert wird und einerseits Blähungen begünstigen sowie andererseits die Darmbewegungen hemmen kann. Dadurch verlangsamt Methan den Stuhlgang und verursacht so Verstopfungen. Je weniger Methan du im Darm hast, desto besser. 
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Methan ist ein Gas, das von Mikroorganismen der Klasse der Archäen, wie Methanobrevibacter und einigen Methanobacterium-Arten produziert wird. Sie zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, bakterielle Fermentationsprodukte wie Wasserstoff und Kohlendioxid in Methan umzuwandeln, wodurch sie dem Körper mehr Energie zuführen. Methan hat jedoch eine hemmende Wirkung auf die Darmbewegung und verlangsamt so die Darmtraktzeit, was zu Verstopfung führt. Außerdem können diese Arten die Bildung von entzündungsverursachenden Stoffen begünstigen.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Methanobacterium

gut

0
0
0.02

auffällig


Methanobrevibacter

gut

0
0
0.05

auffällig


Quellen

Darmschleimhaut und Immunität - auffällig


Diese Bakterien helfen unserem Darm, die Darmschleimwand intakt zu halten, Darmentzündungen zu reduzieren und sie können sogar die Vermehrung von Krebszellen und schlechten Bakterien hemmen. Das leisten sie indirekt, in dem sie aus Ballaststoffen die sog. kurzkettige Fettsäure Butyrat bilden. Diese Substanz ist ein wahres Wunderwerk und zu wenig Butyrat kann nicht nur entzündliche Prozesse, sondern auch eine Reihe von Darmerkrankungen fördern.
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Butyrat ist eine kurzkettige Fettsäure, die entsteht, wenn bestimmte Bakterien Ballaststoffe aus unserer Nahrung verdauen. Zu den Butyrat produzierenden Bakterien gehören vor allem Ruminococcus, Eubacterium, Butyricicoccus, Butyrivibrio, Faecalibacterium und Roseburia. Butyrate wirken sich überaus positiv auf unsere Gesundheit aus, indem sie zur Verbesserung und Unterstützung der Integrität der Darmbarriere beitragen, Darmentzündungen reduzieren und sogar Vermehrung von Krebszellen und schlechten Bakterien hemmen. Butyrate sind außerdem die wichtigste Energiequelle für unsere Darmzellen, die Schleimstoffe für eine gesunde Darmschleimwand absondern. Leben im Darm zu wenig Butyrat produzierende Bakterien, begünstigt das nicht nur das sogenannte "Leaky Gut"-Syndrom, sondern sogar entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie das Reizdarmsydrom, aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Zöliakie.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Ruminococcus

auffällig

0.6
1
9

auffällig


Eubacterium

auffällig

0
0.01
0.3

auffällig


Butyricicoccus

auffällig

0
0.001
0.3

auffällig


Faecalibacterium

auffällig

14.06
0.2
10

auffällig


Roseburia

auffällig

4.15
0.5
3

auffällig


Anaerostipes

auffällig

0.08
0.01
1

auffällig


Butyrivibrio

auffällig

0
0.01
0.3

auffällig


Quellen

Appetit und Cholesterinspiegel - gut


Diese Bakterien verdauen Ballaststoffe zu den sog. kurzkettigen Fettsäuren Acetat und Propionat. Diese beiden Substanzen wiederum helfen deinem Darm dabei, deinen Appetit zu regulieren und können sogar den Cholesterinspiegel senken. Damit können sie insgesamt einen positiven Beitrag zur Vorbeugung von Übergewicht leisten. 
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Es sind hauptsächlich die Bakterien Bacteroides, Veillonella, Alistipes, Bifidobacterium, Dorea und Coprococcus, die aus Ballaststoffen die kurzkettigen Fettsäuren Acetat und Propionat bilden können. Diese mikrobiellen Produkte werden von unserem Körper verwertet und üben dabei eine Reihe von gesundheitsfördernden Funktionen aus, z.B. können sie eine wichtige Rolle bei der Appetitregulation, der Erhaltung des Körpergewichts, der Senkung des Cholesterinspiegels im Blut, der Reduzierung des Fettgehalts und dem Schutz des Darms vor krankheitserregenden Bakterien spielen.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Bacteroides

auffällig

24.18
5
32

auffällig


Veillonella

auffällig

0.09
0.001
0.3

auffällig


Bifidobacterium

auffällig

0.84
0.2
7

auffällig


Alistipes

auffällig

0
0.01
5

auffällig


Dorea

auffällig

1.67
0.02
1

auffällig


Megasphaera

auffällig

0.02
0.01
1

auffällig


Coprococcus

auffällig

3.66
0.2
6

auffällig


Quellen

Energiestoffwechsel und Übersäuerung - gut


Diese Bakterien produzieren Laktat, das in gewissen Maßen einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Es hilft dem Muskel beispielsweise dabei, mehr Energie umzusetzen, führt in höheren Mengen jedoch zu Übersäuerung. Daher solltest du weder zu viel, noch zu wenig Lactat bildende Bakterien haben. 
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Lactat (od. Milchsäure) ist ein Produkt der Milchsäuregärung - ein Stoffwechselprozess, bei dem Kohlenhydrate in Energie und Laktat umgewandelt werden. Die bedeutendste Gattung der Laktat produzierenden Bakterien ist der Lactobacillus, obwohl auch andere Bakterien sie produzieren. Milchsäure kann das Wachstum anderer unerwünschter Organismen hemmen, da krankheitserregende Bakterien das saure Milieu nicht vertragen. Außerdem wird Laktat von Mikroben verwendet, um Butyrat herzustellen – eine weitere kurzkettige Fettsäure mit vielen positiven Wirkungen auf die menschliche Gesundheit. Laktat wird als Energiesubstrat verwendet und fördert die Energieausbeute im Muskel, insbesondere während der Körperbewegung. Zu viel Laktat kann jedoch zu einer Übersäuerung führen (Azidose), die verschiedenen physiologischen sowie Darm-Probleme verursacht.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Lactobacillus

auffällig

0.03
0.01
2

auffällig


Bifidobacterium

auffällig

0.84
0.2
7

auffällig


Enterococcus

auffällig

0
0.01
1.5

auffällig


Streptococcus

auffällig

0.04
0.01
2

auffällig


Quellen

Zellgifte - gut


Hier findest du Bakterien, die sog. Sulfate verarbeiten. Dabei handelt es sich um schädliche Stoffe, die wir z.B. in Form von Konservierungsstoffen mit der Nahrung aufnehmen und die sich schädlich auf unsere Zellen auswirken. Denn beim Abbau von Sulfaten entstehen Zellgifte. Dadurch können beispielsweise Butyrate gehemmt werden, die viele gesundheitsfördernde Aufgaben erfüllen (siehe Darmschleimwand & Immunität). Deshalb sollten wir die Zufuhr von Sulfat so weit wie möglich reduzieren, damit wir auch keine Bakterien brauchen, die diesen Stoff abbauen. 
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Sulfate sind Stoffe, die wir z.B. durch Konservierungsmittel in Lebensmitteln (Brot, Fleischkonserven, Trockenfrüchte, Wein) aufnehmen. Deshalb beherbergen auch etwa 50 % der menschlichen Bevölkerung Sulfat reduzierende Bakterien wie Desulfovibrio, Desulfomonas und Desulfobacter im Magen-Darm-Trakt. Sulfat reduzierende Bakterien produzieren bei der Sulfatreduktion jedoch große Mengen an Sulfiden, insbesondere Schwefelwasserstoff, der als Zellgift negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Schwefelwasserstoff kann beispielsweise Butyrat hemmen, das wiederum sehr wichtigen für einen gesunden Darm ist. Die Vermehrung von Sulfat reduzierenden Bakterien kann zu Magen-Darm-Erkrankungen wie z.B. chronischen Entzündungen des Darms führen. Deshalb sollten wir diese Bakterien reduzieren, indem wir so wenig Sulfat wie möglich mit der Nahrung aufnehmen. 

Detaillierte Mikrobenübersicht

Desulfobacter

gut

0
0
0.01

auffällig


Desulfovibrio

gut

0.01
0
0.5

auffällig


Desulfuromonas

gut

0
0
0.01

auffällig


Desulfosarcina

gut

0
0
0.01

auffällig


Bilophila

auffällig

0.04
0.01
0.5

auffällig


Quellen

Herz-Kreislauf-Beeinflusser - gut


Diese Bakterien verarbeiten bestimmte Nahrungsbestandteile, v.a. aus rotem Fleisch, zu Stoffwechselprodukten, die in der Leber – deinem Entgiftungsorgan – zu schädlichen Stoffen umgewandelt werden (dem sogenannten TMAO). Erhöhte TMAO-Werte treten häufig bei Menschen mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie z.B. Arterienverkalkung) auf. Du solltest also wenig rotes Fleisch essen, damit du weniger Bakterien brauchst, die es verstoffwechseln.
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Viele Fleischsorten wie Rind, Schwein, Lamm und andere tierische Produkte enthalten Cholin und L-Carnitin genannte Verbindungen. Einige Darmbakterien wandeln diese Verbindungen in eine Chemikalie namens Trimethylamin (TMA) um. Die Leber, das Entgiftungsorgan des Menschen, wandelt TMA wiederum in Trimethylamin-N-oxid (TMAO) um. Insbesondere bei Menschen mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie beispielsweise Arteriosklerose, lassen sich erhöhte TMAO-Werte beobachten. Der Zusammenhang zwischen einer westlichen Ernährung, einem von der Mikrobiota abhängigen Stoffwechsel im Darm und der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde in mehreren Studien nachgewiesen.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Escherichia

gut

0
0
0.5

auffällig


Enterobacter

gut

0
0
0.1

auffällig


Providencia

gut

0
0
0.01

auffällig


Acinetobacter

gut

0
0
1

auffällig


Anaerococcus

gut

0
0
0.2

auffällig


Proteus

gut

0
0
0.02

auffällig


Emergencia

gut

0
0
1

auffällig


Quellen

Schlaf und Gemütszustand - gut


Guter Schlaf ist wichtig, um deine Batterien wieder aufzuladen. Diese Bakterien bilden Stoffe, die deinen Schlafzyklus und deine Schlafqualität positiv beeinflussen und mit ihrer entspannenden Wirkung sogar förderlich für deinen Gemütszustand sind. Du solltest demzufolge möglichst viele dieser fröhlichen Bakterien beherbergen (bis zu einem gewissen Maß).
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Diese Bakterien unterstützen einen gesunden Schlaf, indem sie den Körper mit schlaffördernden Neurotransmittern versorgen. Das sind Moleküle, die von Nervenzellen freigesetzt werden und wie chemische Botenstoffe funktionieren. Zwei der Neurotransmitter, die für einen natürlichen Schlafrhythmus sorgen, sind Serotonin und Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Serotonin sorgt erstens für optimale Schlafzyklen. Zweitens gleicht es den Gemütszustand aus, indem es Einfluss auf Gefühle von Angst oder depressive Zustände nimmt, die jeweils verhindern können, dass eine Person ein- oder durchschläft. Zu viel Stress kann zu einem Abfall des Serotoninspiegels führen, was Schlafstörungen zur Folge haben kann. Obwohl das meiste Serotonin von körpereigenen Zellen produziert wird, können auch diese Darmbakterienstämme Serotonin produzieren. Gamma-Aminobuttersäure (GABA) hat eine beruhigende Wirkung, da sie die Betawellen im Gehirn reduziert und die Alphawellen erhöht, was einen regenerativen Tiefschlaf ermöglicht. Einige Darmbakterien helfen dem Körper dabei, GABA zu produzieren. Ein gestörter Schlaf kann zu Herzerkrankungen, Fettleibigkeit, Diabetes, wirren Gedanken und einem erhöhten Unfallrisiko führen. Erwachsene benötigen regelmäßig mindestens sieben Stunden Schlaf.

Detaillierte Mikrobenübersicht

Lactobacillus

auffällig

0.03
0.01
2

auffällig


Bifidobacterium

auffällig

0.84
0.2
7

auffällig


Bacteroides

auffällig

24.18
5
32

auffällig


Streptococcus

auffällig

0.04
0.01
2

auffällig


Lactococcus

auffällig

0
0.01
0.2

auffällig


Quellen

Dein Darmfloratyp: 1


Darmtyp 1 wird von den sogenannten Bacteroides dominiert. Bacteroidesbakterien finden sich vorwiegend im Darm von Menschen, die nach typisch westlicher Lebensweise große Mengen an Proteinen und tierischen Fetten zu sich nehmen. Diese Mikroben sorgen folglich dafür, dass Proteine und tierische Fette besonders gut verdaut werden können.
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Die Zusammensetzung unserer Darmbakterien ist zwar höchst individuell, es ist jedoch möglich, dominierende Bakterienstämme zu identifizieren, die drei unterschiedliche Darmtypen, die sogenannten Enterotypen, definieren. Diese sind nicht von Geschlecht, Alter oder geographischer Herkunft abhängig, sondern von Genetik und Ernährungsgewohnheiten – und sind somit zu einem gewissen Grad beeinflussbar. Dabei ist keine Wertung möglich, welcher Darmtyp "am besten" ist. Interessant ist jedoch, dass die dominierenden Bakterienstämme der Darmtypen 2 und 3 unsere Nahrung besonders effizient verwerten. Das heißt einerseits, dass sie besonders viele Kalorien aus der Nahrung „ziehen“ können. Andererseits können sie Stoffe bilden, die enorm wichtig für unsere Gesundheit sind.

Deine Kalorienaufnahme ist: normal


Firmicutes und Bacteroidetes sind die am häufigsten vorkommenden Bakteriengruppen in der Darmflora. Ihr Verhältnis hat Einfluss auf deine Kalorienverwertung. Bei Erwachsenen liegt dieses im Normalfall zwischen 1 und 3. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit mehr Firmicutes als Bacteroidetes eher übergewichtig sind. Es wird davon ausgegangen, dass Firmicutes die in der Nahrung enthaltene Energie besser verwerten als Bacteroidetes. Dadurch werden Kalorien effizienter vom Körper aufgenommen, was wiederum eine Gewichtszunahme zur Folge haben kann. Das Verhältnis von Firmicutes zu Bacteroidetes verringert sich darüber hinaus im Zuge einer Gewichtsabnahme bei kalorienreduzierter Ernährung. 
Weitere Informationen

Weitere Informationen

Eine wichtige Aufgabe deiner Darmbakterien ist es, deine Nahrung so aufzuspalten, dass sie verwertbar ist. Dabei verwerten verschiedene Bakterienstämme die Nahrung unterschiedlich. Das heißt, dass Menschen, die exakt das gleiche essen, aber ein unterschiedliches Verhältnis ihrer Bakterienstämme aufweisen, auch unterschiedlich viele Kalorien aus der Nahrung aufnehmen. Die dominierenden Bakteriengruppen im menschlichen Darm heißen Bacteroidetes und Firmicutes. Zahlreiche Studien konnten bereits einen Zusammenhang zwischen dem Verhältnis dieser Bakterien und dem Körpergewicht nachweisen: je höher der Anteil an Firmicutes bzw. je geringer der Anteil an Bacteroidetes ist, umso höher ist das Körpergewicht. Das liegt daran, dass Firmicutes besonders gut in der Lage dazu sind, Nahrungsbestandteile in Zucker und Kohlenhydrate aufzuspalten, die wiederum besonders gut im Darm absorbiert werden können. Sie können sogar Ballaststoffe in Zucker umwandeln, die der menschliche Körper allein nicht verdauen könnte und ausscheiden würde. Dadurch stellen sie dem Körper zusätzliche Energie zur Verfügung, die Menschen mit einem höheren Anteil an Bacteroidetes nicht aufnehmen. Tiere mit einem höheren Firmicutesanteil nehmen ca. 8-10% mehr Energie aus der Nahrung auf als ihre Artgenossen mit höherem Bacteroidetesanteil. Auf den Menschen übertragen bedeutet das eine zusätzliche Kalorienaufnahme von 200-250 kcal pro Mahlzeit. Das muss jedoch nicht heißen, dass Personen mit einem höheren Anteil an Firmicutes immer mehr wiegen, als Personen mit einem höheren Anteil an Bacteroidetes, da diese unterschiedliche Menge an Kalorien durch ein Mehr oder Weniger an Bewegung kompensiert werden kann.


Detaillierte Mikrobenübersicht

Information: Was machen deine Bakterien?

Hier werden deine Bakterien nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen je nach ihren Funktionen und Auswirkungen in deinem Darm gruppiert. Auffällige Bereiche sind dabei gelb gekennzeichnet.



Erläuterung der Farbskalen

Die verwendeten Farben stellen keine Diagnose dar, sondern dienen allein der Visualisierung der Analyseergebnisse. Dabei stehen grün und ✓ für einen Laborwert innerhalb des Referenzbereichs, gelb und auffällig für einen Laborwert unter- oder oberhalb des Referenzbereichs. Ein Laborwert allein trifft keine Aussage darüber, ob ein Mensch krank oder gesund ist. Menschen mit Laborwerten außerhalb des Referenzbereichs können daher gesund und Menschen mit Laborwerten im Referenzbereich krank sein.

x