Wie dir eine Darmflora-Analyse helfen kann, deine Verstopfung zu überwinden

Bauchschmerzen durch Verstopfung


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Wenn du zu viel Zeit auf der Toilette verbringst...

Während einer Sitzung auf dem Klo in Schweiß ausbrechen, bedeutet: es stimmt etwas nicht mit deiner Darmflora. Normalerweise sollte es auf dem Lokus locker funktionieren. Bei einer Verstopfung staut sich aber alles im Darm und manchmal geht nichts mehr oder nur sehr schwer. Auch wenn das nicht passieren kann, hast du vielleicht das Gefühl, gleich zu platzen. Es ist furchtbar!

Ab und zu mal eine Obstipation – das ist der Fachausdruck für Verstopfung – ist kein Grund zur Panik. Tatsächlich wird erst dann eine Verstopfung diagnostiziert, wenn du weniger als dreimal pro Woche eine große Sitzung abhältst, oder falls du zwar regelmäßig musst, aber ohne Pressen nichts geht.

Harte Zeiten entstehen im Dickdarm

Dein Darm ist acht Meter lang und verarbeitet während deines Lebens rund 30.000 Tonnen Lebensmittel und 50.000 Liter Flüssigkeit. Eine beachtliche Leistung, oder?!

Unter normalen Umständen ist der Weg deines Essens wie folgt: über die Speiseröhre schiebt es sich in den Magen. Der zerkleinert deine Nahrung, die Magensäure zersetzt alle Keime und spaltet Eiweiße auf. Danach geht es weiter in den Dünndarm. Dort wird der Nahrungsbrei neutralisiert und die Gallenflüssigkeit verdünnt alle Fette zu kleinsten Tropfen, die sich überall verteilen. Enzyme der Bauchspeicheldrüse spalten die Kohlenhydrate auf, Eiweiße werden weiter zerlegt.

 

Dein Darm mag Verstopfungen genauso wenig wie du.

Der Dünndarm gibt alle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien ins Blut ab, von wo aus sie überall in den Körper gelangen. Jetzt geht es in den Dickdarm. Dem Nahrungsbrei wird dort Wasser entzogen, Bakterien werkeln noch weiter daran herum und die Darmzellen bilden Schleim, um den Nahrungsbrei geschmeidig nach draußen zu befördern. Das erledigt der Mastdarm, an dessen Ende zwei Schließmuskeln sitzen, der innere und der äußere. Im Dickdarm und Mastdarm liegt meistens das Problem, wenn du Verstopfungen hast. Es gibt viele Ursachen dafür wie Krankheiten, schlechte Ernährung, Stress oder der Ekel vor fremden Toiletten.

„Verdrückst“ du es dir in fremder Umgebung?

Dann bist du ein Kandidat für Verstopfung. Wenn du dir nämlich regelmäßig verkneifst, auf die Toilette zu gehen (z.B. bei der Arbeit), dann gibt es Stau in deinem Darm. Der Nahrungsbrei, der von den Bakterien im Dickdarm fleißig verarbeitet wurde, kann über den Enddarm nicht raus, weil du den äußeren Schließmuskel kontrollierst. Während der Nahrungsbrei in deinem Dickdarm länger weilt als nötig, arbeiten die Mikroben, also die Bakterien, weiter. Sie entziehen deiner Nahrung immer mehr Wasser bis deine Darmausscheidungen soweit reduziert werden, dass sie am Ende hart wie Kohlebriketts sind.

Vielleicht hat dich auch schon im Urlaub eine Verstopfung ereilt? Meistens liegt es hier an der Orts- und Nahrungsumstellung. Der Klassiker ist das Weißbrot, das in vielen Ländern nahezu die einzige Brotsorte ist. Bist du sonst eher der Vollkorntyp, kommt dein Darm schwer mit diesen Kohlenhydraten zurecht und es stopft. Nach ein paar Tagen reguliert sich deine Darmflora aber meistens wieder von selbst.

Wenn der Dickdarm schnarchig arbeitet.

Durch Stress, falsche Ernährung oder zu wenig Bewegung kann der Dickdarm langsam und träge werden. Er braucht dann doppelt so viel Zeit, um alles zum Enddarm zu schleusen. Währenddessen wird dem Nahrungsbrei immer mehr Wasser entzogen und der Haufen wird kompakter und trockener. Gleichzeitig kommt von oben aus dem Dünndarm noch mehr Nahrungsbrei, was zu Stau und der unangenehmen Verstopfung führt.  Erste Hilfe bringen Bewegung und viel Wasser, um die Darmtätigkeit wieder anzuregen. Wenn du zum Abführmittel greifst, dann achte auf die richtige Dosierung und nimm es nicht so oft. Ansonsten bringst du deinen Darm völlig durcheinander.

Wenn du öfter Verstopfung hast, kannst du für dich selbst einige Dinge abchecken:

  1. Wie ist deine Ernährung?
  2. Isst du genug Ballaststoffe wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte?
  3. Wie viel Alkohol und Kaffee trinkst du?
  4. Nimmst du Medikamente?
  5. Hast du beruflichen oder privaten Stress?
  6. Schläfst du genug und auch gut?

Das alles sind Faktoren, die deine Darmflora beeinflussen. Sie besteht aus Billionen Bakterien, die sich um deine Verdauung kümmern.

Mit einem Test findest du heraus, wie es um deine Darmflora bestellt ist. Du erfährst, wie du deine Nahrung verwertest, wie gut du Ballaststoffe verdaust, Kohlenhydrate und Fette verbrennst, ob du zu einer Intoleranz gegenüber Fruktose, Laktose oder Gluten neigst, zu welchem der drei Darmflora-Typen du gehörst, wie stark dein Immunsystem ist und ob deine Darmflora im Gleichgewicht ist. INTEST.pro ist ein Selbsttest, den du ganz leicht zu Hause vorbereiten kannst.

In dem Set findest du unter anderem ein Wattestäbchen, mit dem du eine kleine Stuhlprobe nimmst und diese in ein Röhrchen gibst, das du in einem Umschlag an unser Labor schickst. Unsere Wissenschaftler erstellen dir ein Profil deiner Darmflora und geben dir Empfehlungen, wie du sie glücklich machen kannst. Und damit machst du auch dich glücklich, wenn du dich gesund und wohl fühlst und die Sitzung auf dem Lokus ganz entspannt läuft.