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So schützen dich deine nützlichen Bakterien vor Darmkrebs

Stark gegen Darmkrebs

Stark gegen Darmkrebs


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Der Darm ist mehr als nur deine Verdauung. Er hat maßgeblich Einfluss auf deine Gesundheit. Je vielfältiger die Darmflora ist, desto geringer ist das Risiko für Darmkrebs. Das haben US-Forscher im Rahmen einer Studie an der New York University School of Medicine herausgefunden. Sie haben Darmkrebspatienten und gesunde Menschen untersucht und zwei wesentliche Unterschiede festgestellt: die Darmflora der Darmkrebspatienten war zum einen weniger vielfältig, zum anderen waren mehr schädliche Bakterien darin vorhanden. Mit deiner Ernährung nimmst du einen großen Einfluss auf die Zusammensetzung deiner Darmflora. Ist sie ausgeglichen, schützt dich das für Darmkrebs und anderen Krankheiten.

Der Schlüssel zu einer ausgeglichen und gesunden Darmflora sind Probiotika und Präbiotika.

Präbiotika - die beste Waffe gegen schädliche Bakterien

Auch deine Bakterien müssen essen. Die Hauptnahrungsquelle der nützlichen Bakterien sind Präbiotika. Das sind Nahrungsbestandteile, die nicht verdaut werden können. Deinem Körper nützen sie eigentlich nichts, über Umwege aber doch, weil sie deine guten Bakterien ernähren. So werden diese gestärkt, vermehren sich und verdrängen gleichzeitig die schädlichen Bakterien. Die mögen es übrigens fettig und süß. Bei Fleisch, Zucker, Alkohol und Fast Food drehen die kleinen Schädlinge voll auf. Das bringt allerdings deine Darmflora aus dem Gleichgewicht und begünstigt auch Darmkrebs. Für deine Ernährung bedeutet das: iss überwiegend präbiotische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Getreide, dann feiern nur die guten eine Party, und die schlechten sitzen in der Ecke, zwar miesgelaunt, aber ohne Schaden anzurichten. Ein gutes, natürliches Präbiotikum ist Inulin, das zur besten Darmkrebsvorsorge gehört. Es fördert die Verdauung sowie die Aufnahme von Kalzium und Magnesium, macht also auch deine Knochen und Muskeln stark. Und Inulin hält dich schlank, weil es den Fettstoffwechsel reguliert. Besonders viel davon findest du zum Beispiel in Artischocken, Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch oder Pastinaken.

Probiotika - erhöhen die Vielfalt in deiner Darmflora

Stark gegen Darmkrebs

Überwiegend nützliche Bakterien in der Darmflora, das ist eine Sache. Die andere ist, möglichst viele unterschiedliche Bakterien anzusiedeln. Das kannst du auf zwei Arten tun: mit probiotischen Lebensmitteln und mit probiotischen Nahrungsergänzungen. Beides enthält lebende Bakterien, die u.a. Milchsäure produzieren. Auf diese Weise sinkt der pH-Wert in deinem Darm und es alles wird schön sauer. Je saurer es im Darm ist, umso besser können die nützlichen Bakterien arbeiten. Die schädlichen hingegen mögen das gar nicht. Darum verhalten sie sich ruhig, sofern sie die Säure überhaupt überleben. Die fleißigen Milchsäurebakterien sorgen außerdem dafür, dass die Darmschleimhaut schön stabil bleibt. So kommt nichts rein, was nicht rein soll und es geht nichts raus, was in deinen Organen Schaden anrichten könnte. Das wirkt sich positiv auf dein gesamtes Immunsystem aus.

Probiotische Lebensmittel sind fermentierte Lebensmittel. Das bedeutet, sie haben einen Gärprozess hinter sich, bei dem sich die Bakterien vermehren und immer mehr Milchsäure produzieren. Zu diesen Lebensmitteln gehören Naturjoghurt, Sauerkraut, Kimchi, Kefir oder Buttermilch. Wichtig ist, dass du keine homogenisierten Lebensmittel kaufst, denn die wurden stark erhitzt. Dabei wurden nicht nur Schädlinge abgetötet, sondern auch die Milchsäurebakterien. Der gesunde Effekt für die Darmflora hat sich damit erledigt. Lebende Bakterien findest du aber auch in Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel.

Es gibt verschiedene Zusammensetzungen, je nachdem, was dein Darm so braucht, ob zum Beispiel viele neue Bakterien nach der Einnahme von Antibiotika oder Bakterien, die dir beim Abnehmen helfen. Was dein Darm braucht, findest du ganz leicht mit einem Selbsttest heraus. Mit den Ergebnissen bekommst du auch Empfehlungen für Probiotika und deine Ernährung. So haben Darmkrebs und andere Krankheiten keine Chance.

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